Monday, March 26, 2012
New Give Way Rules (2)
Ich hatte dieser Tage ja über die neuen Verkehrsregeln berichtet. Jetzt habe ich doch tatsächlich einen Artikel gefunden, der berichtet, dass JEDER in Neuseeland einen Panzer fahren darf.
Ich konnte das nicht glauben! Einen Panzer (=im Englischen "tank"). WOW ! Und das in Neuseeland, hätte ich nicht gedacht.
Ihr glaubt es nicht - der link unten führt Euch zu diesem Video!
Saturday, March 24, 2012
New Give Way Rules (1)
übrigens: Australien hatte diese Regel auch von zig-zig Jahren, aber irgendwann einfach abgeschaft und so gefahren wie der Rest der Welt. Nur in Neuseeland ist dass irgendwie noch nicht angekommen gewesen. Naja, sind ja doch ziemlich am Ende der Welt ... ;-)
OK, also das wird jetzt geändert. Die Regel sieht jetzt so aus:
Ich habe keine Zweifel - das Ganze geht ganz easy.
Tuesday, March 20, 2012
Eine Woche in NZ (7)
Eigentlich wollte ich noch was über kimdot, dem Gründer von Mega-Upload posten. Das ist der Deutsche, der in Neuseeland in Auslieferungshaft sitzt, weil er angeblich gegen Urheberrechte verstossen hat.
Aber jetzt haben wir in Auckland eine Unwetterwarnung, und weil es in Australien so sehr geregnet hat, und es doch irgendwie sehr typisch für hier ist, zumindest nach diesem absolut verkorksten Sommer, schreibe ich halt was über Regen.
Jetzt hat's also in Australien geschüttet, siehe letzter Post. Man könnte ja meinen, dass sich da alles abgeregnet hat. Von wegen, hier lassen die Wolken auch Unmengen von Wasser ab. Hat jemand all diesen Regen bestellt, also ich nicht!
Die Bilder unten sagen ja alles, quasi ohne Worte. Naja, irgendwo her muss ja das Grün hier im Lande kommen. Von ein bischen nachmittäglicher Bewässerung kann das Land nicht so grün werden.
blau sind die Gebiete mit besonderer "Beduschung".
Wasserfälle bei Whangarei, rund 2 Autostunden nördlich von uns.
So sieht's normalerweise am Wasserfall aus!
PS: In 2008 hatte ich bereits ähnliches geposted, siehe hier: http://hello-kiwi.blogspot.co.nz/2008/08/regen-regen-regen.html
Tuesday, March 13, 2012
Eine Woche in NZ (6)


Eine richtige Entspannung scheint noch nicht so ganz in Sicht zu sein, und es wird mehrere Tage, in manchen Gebieten Wochen dauern, bis die ganzen Massen wieder abgeflossen sind.
Sunday, March 11, 2012
Eine Woche in NZ (5)

Dieser Tage hat noch das Gerichtsverfahren begonnen, der Kapitän und sein 2. Offizier sind angeklagt. Die haben sich wohl auch für schuldig erklärt. Klingt wohl ganz vernünftig, Höchststrafe sind 10.000 Dollar und/oder 12 Monate Gefängnis. Irgendwie nicht viel für vorsätzliches Verhalten, aber „es ist ja niemand ums Leben gekommen“. Für die Menschen, die ihre Container verloren haben sicherlich nicht recht zufriedenstellend.

Erschwerend kommt noch dazu, dass jetzt eine Zivilklage schwieriger wird. So ganz hatte ich das nicht im Zeitungsartikel heute verstanden. Aber dadurch dass sie sich schuldig erklärt haben, wird eine Zivilklage schwieriger. Und damit wird es auch für Tauranga und dem neuseeländischen Staat schwieriger, in einem nachfolgenden Zivilprozess Geld von der Reederei einzuklagen.
Wenn die zwei Kapitäne ihr eigenen Verschulden als Ursache angeben, kann die Reederei ja nicht haftbar gemacht werden. Daher gibt es Gerüchte, dass die Reederei die Kapitäne überredet hat, sich selber für schuldig zu erklären, damit die Reederei fein raus ist. Gerüchte, ok, aber irgendwie bleibt ein schaler Geschmack dabei. Auch am „Ende der Welt“ spielen die Machenschaften des Kapitalismus eine Rolle ...
Tja, und für mich steht am Wochenende wieder ein Ocean Swim an. Genau in Sichtweite dieses Wracks Rena. Hoffentlich schwimme ich da nicht gegen einen im Wasser schwimmenden Container ....
Saturday, March 10, 2012
Eine Woche in NZ (4)


Naja, Ele hat’s wohl auch erst geschnackelt nachdem Jannik meinte „Die zeigen hier nur blöde Unterwäsche und Turnschuhe (Jannik wird auch noch darauf kommen, dass dies keine Turnschuhe sondern High Heels waren ... lol).

Friday, March 9, 2012
Eine Woche in NZ (3)

Über die vielen schrecklichen Vorgänge in Homs, Syrien wird dagegen doch recht viel berichtet. Ebenso über Afghanistan, sind dort doch auch neuseeländische Truppen stationiert.




Thursday, March 8, 2012
Eine Woche in NZ (2)
Nun, in Auckland war es Gott sei Dank nicht so schlimm ..
Ja, und dann war ja noch der verkorkste Sommer. So recht Sommer ist’s nicht geworden auf der Nordinsel, dafür hatte die Südinsel dieses Jahr unter großer Trockenheit gelitten. Allerdings gab es immer wieder, vielleicht alle zwei Wochen, entweder den Rest von einem tropischen Zyklon oder eine ähnlich geartete „weather bomb“, so haben Fernsehen und Presse diese Wetterfronten im genannt. Dann hat;s geregnet was das Zeug hält, eine Dusche ist ein Rinnsal dagegen. Flüsse sind innert kürzester Zeit über die Ufer getreten, „flush water“ wird das zuweilen auch genannt. Da hat’s einige Regionen wirklich ganz übel erwischt.....
Der orange-farbene Spot ist die "Wetterbombe"
Aber dennoch, den Barbie konnten wir doch jeden Freitag anschmeissen. Der Barbie ist nicht der Barmann in der Kneipe ums Eck, sondern der Barbecue, also der Grill. Die sind ja in Neuseeland riesengross. Wir haben ein recht kleines Model, einen 4 Brenner Gas Barbie, ist so ein ein mehr oder weniger ein breiter Grill auf Rädern. Da braten wir dann unsere Snapper, Tarakiri oder Lachse :).
Tuesday, March 6, 2012
Eine Woche in NZ (1)
Schauen wir erst einmal über den großen „Tasmanischen Teich“. Frau Gillard, die australische Premierministerin musste erst einmal einen internen Machtkampf und Vertrauensfrage überstehen.

Das ganze Geschehen wurde mit Liveübertragungen am Montag auch im NZ Fernsehen verfolgt. Neuseeland ist halt eben der kleine Bruder an der Seite des großen Bruders Australien. Ich glaube Neuseeland wird nie aus den Schatten Australiens gehen können.

Bezüglich der Kirche von Christchurch, einem der bekanntesten Wahrzeichen Christchurchs und Neuseelands, wurde die Entscheidung diese Woche gefällt: Die Kirche wird nicht wieder aufgebaut. Die Kosten waren auf über 100 Millionen Dollar geschätzt worden, ein Betrag den die hiesige Kirche einfach nicht stemmen kann. Natürlich hat dies ein geteiltes Echo hervorgerufen. Ich persönlich denke, man sollte einen Teil der Kirche als ein Mahnmal und in Gedenken an die vielen Todesopfer stehen lassen. So wie vielleicht die Gedächtniskirche in Berlin. Der Vergleich hinkt vielleicht, ich meine ja auch nur so aus „Erinnerungs- und Gedankensicht“.