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Sunday, August 25, 2013

Gotye/Kimbra on one Guitar and One Direction on one piano


For today something completely unrelated to New Zealand, or maybe there is still a link to Kiwiland!?

So we have a very popular singer from NZ, called Kimbra. She is quite successful in Down Under, and she had a smashing hit with Gotye ("Somebody I used to Love"). I love this song, and enjoyed very much their first video ever (very creative, find the video below as well!).
 
Now these folks here (below) have played that song just on ONE guitar - this is just awesome!





These five piano folks had a very similar idea, playing One Direction's song "What Makes You Beautiful" - I reckon it is not that easy to play this song with such a stunning result !?


Thursday, August 8, 2013

Internetüberwachung - Internet Security (2/2)


Als ich dieser Tage in den USA ein Mietwagen von Hertz geliehen hatte, stand im Mietvertrag folgender Satz (sinngemäß): "Dieses Auto ist mit einem Tracking-Device versehen. Auf diese Art und Weise kann man ermitteln, wo sich das Auto jederzeit befindet, und zusätzlich werden gefahrene Kilometer und Spritverbrauch übermittelt." Wirklich nur diese Daten? Ich weiß ja nicht, ob ich dem ganz trauen soll.

Es macht mich auf jeden Fall schon stutzig, dass ich auf diesen Passus im Vertrag bei der Autoübergabe nicht hingewiesen wurde. Ist dass bereits so selbstverständlich, dass man es einfach nicht erwähnen muss, und ich mache aus einer Mücke einen Elefanten? Oder geht man mit Absicht nicht darauf ein, weil ja eh keiner das Kleingedruckte liest (außer ich, ich lese das Kleingedruckte fast immer und ernte böse Blicke der anderen die hinter mir in der Schlange stehen). Es hinterlässt bei mir einfach einen schalen Geschmack, einfach weil ich weiß, was man alles mit Metadaten machen kann.



Somit ist also sehr schwer zu fassen, wo die Grenze verläuft zwischen vernünftig und sinnvoll und einfach nur noch „Daten-sammel-gierig“. Da war doch dieser Tage ein Bericht zu lesen von einem Paar in den USA, die nach Dampfkochtopf und Bombe ge-googled haben. Prompt sind die damit in dem Raster der Fahnder gelandet, weil man offensichtlich mit einem derartigen Kochtopf Bomben bauen kann. Dieses Paar hatte dann ein paar Tage später einen ganzen Trupp von der US Behörde in ihrem Haus, die hier einen potentiellen Attentäter ausfindig gemacht haben wollte. Herrje, da reibst Dir doch Deine Augen, das kann man doch nicht glauben!? Auch hier ist die Grenze schwimmend, zwischen dem, was ich noch als Tatsache glauben kann und was einfach nur falsche Erzählungen sind.

Anyway, wenn ihr in Kalifornien mit dem Auto unterwegs seid, dann reist am Besten nicht mit einem gestohlenen Kennzeichen umher. Das ist erstens illegal und zweitens, kann man Euch schneller ertappen als Euch lieb ist. Aber eigentlich braucht ihr ja solche Ratschläge nicht, weil ihr ja so etwas gar nicht vor habt, und lieber ein Auto von Hertz mietet. Doch aufgepasst: Mit dem Trackingsystem von Hertz wissen die Autovermieter jetzt auch, ob ihr auf der dirty road irgendwo am Grand Canyon unterwegs seid/wart und damit gegen den Mietvertrag verstößt, der ja das Benutzen derartiger Straßen untersagt.

PS: In meinem Mietvertrag hatte ich aber nichts über derartige Einschränkungen gelesen, auch nicht im Kleingedruckten ;-)

Tuesday, August 6, 2013

Internetüberwachung - Internet Security (1/2)

Nun, den Amerikanern ist die ganze „Überwachungsdiskussion“ ganz und gar nicht egal, mehr und mehr regt sich auch Widerstand und Einspruch innerhalb der US Gesellschaft gegen die Aktivitäten und Datenwut der NSI Behörde.

In den USA werden bekanntermaßen Telefongespräche, Internet emails usw. abgehorcht. Aber nicht nur, wenn man im Internet unterwegs ist, „lauscht der Staat“ mit. Auch wenn man mit dem Auto unterwegs ist, kann der Staat ein Bewegungsprofil von Dir erstellen. „Wie denn dass?“, fragt Ihr Euch nun?

Eigentlich ganz einfach: Es werden die Polizeikennzeichen der Autos erfasst und in einer Datenbank abgelegt bzw. mit den vorhandenen Daten verglichen. Jedes Mal, wenn Du mit Deinem Auto in bestimmte Städte (z.B. in Kalifornien) fährst, wird Dein Kennzeichen gescannt und gespeichert. Dabei wird das gescannte Kennzeichen mit den Datensätzen gestohlener Kennzeichen verglichen, und, falls es als gestohlen erkannt wird, die Polizei unmittelbar benachrichtigt. Tolle Sache – im Prinzip – so sollte man doch denken, oder?


An jedem Ortseingang wird Dich bald eine Batterie von Scannern empfangen!


Genau dies heben natürlich auch die Befürworter derartiger „Überwachungstechniken“ hervor. Sie zeigen auf, dass auf diese Art und Weise die Aufklärungsrate gestohlener Autos auf faktisch null Prozent reduziert werden konnte. Das ist natürlich eine grundsätzlich zu begrüßende Entwicklung.

(mehr morgen ...)

Monday, November 12, 2012

Internetwüste Deutschland? (4 - WiFi in Hotels)

Aber, aber, ich will ja nicht nur schimpfen - Hier ein Beispiel wo sich etwas zum Guten gewendet hat :) !

Ich hatte ja im November 2010 einige Beiträge über meine Erfahrungen in Deutschland "als Besucher geschrieben". Dabei ist mir aufgefallen, dass ich damals gar nicht über meine Erlebnisse in den deutschen Hotels mit der Internettechnik berichtet hatte. Das muss ich jetzt schnell doch noch nachtragen:

Da ist man also in Wiesbaden in einem älteren Hotel untergebracht, so ein Hotel mit grosser Treppe, wuchtigen Bildern an den Wänden, einem Uralt-Fahrstuhl (so einen, bei dem man noch die Türen selber schliessen muss!). Wenn man das Hotel ein bisschen aufpäppeln und moderner renovieren würde, könnte man das Hotel durchaus in der Fernsehsendung "Dallas" oder so einsetzen (naja, vielleicht auch nicht, aber egal ...). Nun, Internet lief damals so:
 
Ok,wo ist mein WiFi ??
 
  • Man begebe sich von seinem Zimmer zur Rezeption, und kauft dort ein "Internetticket".
    Satte 5 Euro pro Stunde, da hustet man sogar bei einer ganzen Chillischote im Mund weniger!
  • Dann begibt man sich wieder ins Hotelzimmer.
    Tippt dort den Code des "Internetticket" in seinen WiFi Manager auf dem Notebook ein.
  • Das klappt auch dann erst einmal ganz gut, aber die Verbindung bricht immer wieder zusammen.
    Ich kann mich erinnern, dass ich dann mit meinem Notebook auf meiner Hand balancierend die Hotelflure entlanggelaufen bin, um den besten Platz für einen optimalen WiFi Empfang herauszufinden (Paul, mein Chef, hat sich damals krumm und schief gelacht, von diesem "Erlebnis" erzählt er heute noch gerne, passt das alles zu seinem Bild "Internetwüste Deutschland" ...).
  • Am Ende war ich frustriert und habe mich an die Rezeption gewandt.
    Die konnte sich das nicht erklären (die wussten aber auch nicht wie das WiFi funktioniert oder wo die WiFi Router stehen). 
  • Aber ich durfte mich dann im Frühstücksraum hinsetzen, denn hier war der Empfang am Besten!

Ok, zwei Jahre später hat dieses besagte Hotel immer noch die gleichen "Internettickets". Grund genug für uns, dieses Jahr NICHT uns in diesem Hotel einzubuchen. Stattdessen waren wir in einem relativ neuen Hotel untergebracht, recht modern und mit vielen schönen kleinen "Dingen" ausgestattet. Und WiFi? Kein Problem, überall Empfang und das alles auch noch kostenlos! Fast hatte ich mir gewünscht, nur so aus Nostalgiegründen, einmal wieder so eine der komischen Pins des "Internettickets" einzutippen ...
 
 
Vielleicht wäre dies eine brauchbare Anleitung für dieses altmodische Hotel ?
 
PS: Bei der Hotelrecherche ist mir noch aufgefallen, dass die Mehrheit der Hotels, welche WiFi kostenlos anbieten, in Privathand sind!

Sunday, November 11, 2012

Internetwüste Deutschland? (3 - Street View)

Was mir wirklich gar nicht recht in den Sinn kommt, ist die Verweigerungspolitik in Deutschland zu Google Maps.

Vielleicht kennt ihr diese Anwendung: Ihr seid mit der Lage und Aussehen eines Geschäftes, welches ihr besuchen möchtet, nicht vertraut. Also geht man schnell auf Google Maps, gibt die Adresse ein und wechselt dann auf Street Maps, und schon hat man ein Bild vor den örtlichen Gegebenheiten. Das hilft ungemein!

So sieht das in Deutschland aus: Kein Street View für die Gegend
um Mainz (als Beispiel).

Hier ein Beispiel aus den USA (mit Blick auf unser USA Office). Wer kann
hier die Nummernschilder erkennen?


Aber in Deutschland: Hier zerren Bürger Google vor Gericht, man könnte ja wie ich gerade gelesen habe, befürchten (Zitat) "dass dann auch der private Bereich des Vorgartens sowie der Wohnräume zu sehen sein könnten. Das Grundstück war mit einer ca. 2 Meter hohen Hecke gegen Einblicke von außen geschützt und die Eigentümerin wollte verhindern, dass Google quasi „über die Hecke hinüber“ in ihren privaten Bereich Einblick nimmt".

Ich benutze Street View regelmässig, und auch wenn Autos oder zuweilen Personen erkennbar sind, sind die so "verschwommen" worden, dass man weder ein Nummernschild noch eine Person erkennen kann. Warum also die ganze Aufregung? Leuchtet mit wirklich nicht ein! Mir kommt das Ganze wieder nur als "deutsche Verweigerungspolitik" vor.

PS: Aber auf Facebook fleissig Bilder posten und die (Facebook) "Gesichtserkennung" aktivieren/freigeben! Das passt alles irgendwie nicht zusammen für mich!



Friday, November 9, 2012

Internetwüste Deutschland? (2 - Tagesschau App)

Ach ja, die liebe GEMA, .... ich habe noch so ein Beispiel - die Tagesschau App für Mobilgeräte. Hier gingen die grossen Zeitungsverlage in Deutschland vor und zerrten die ARD vor Gericht. Sie wollten im Grunde das weitere Verbreiten dieser App verbieten lassen.

Den ganzen Rechtsstreit will ich hier jetzt nicht breit treten, eine gute Zusammenfassung findet ihr hier. Egal wie man die Sache drehen will, dieser Artikel zeigt die ganze Brisanz des Themas:

Die Tagesschau App - auf denen wir im Ausland uns gerne
auf dem aktuellen Stand halten ... :)

(Zitat aus diesem Artikel von Teltarif) "Dagegen argumentiert die ARD, ein Auftritt im Internet (und auf Smartphones) sei für die Zukunft erheblich. Für die ARD hat die Tagesschau-App deswegen eine grundsätzliche Bedeutung. Wird ihr die Bereitstellung der App generell untersagt, müsste wohl die gesamte Internet-Strategie des öffentlich-rechtlichen Senders auf den Prüfstand".

Anstelle also zu verstehen, dass sich die Welt ändert und wir uns mit dieser (schnellen) Welt eben einfach auch ändern müssen, scheint in der deutschen Medienwelt mehr der Grundsatz zu herrschen "wir können den Wandel aufhalten".

Daran glaube ich nicht. Es wird früher oder später einfach bedeuten, dass Deutschland abgehöngt wird und dann sich in Deutschland wieder alle beklagen "Warum bloss?" ...

Tuesday, November 6, 2012

Internetwüste Deutschland? (1 - GEMA und YouTube)

Wenn man mal wieder in Deutschland ist, so wie ich jetzt, wundert man sich schon zuweilen mal über ein paar Dinge, ..... so zum Beispiel über das Internet in Deutschland.

Da surfst Du also auf YouTube, und mir kam es heute so vor, dass bei jedem zweiten, dritten Mausklick diese tolle Meldung angezeigt wurde:



Eine kurze Recherche führte mich zu einigen guten Artikeln wie z.B. Spiegel Online: YouTube und GEMA fechten in einem Rechtsstreit aus, wieviel Geld nun die GEMA von YouTube für das Abspielen eines Musikstückes auf YouTube bekommen soll. Klar, da geht es um viel Geld, Spiegel Online berechnet das in einer Modellrechnung auf ca. 11.4 Millionen Euro PRO MONAT!

Wow, da kann YouTube in Deutschland ja gleich dicht machen, denn die müssen das ja erst einmal verdienen.

Natürlich sollen Künstler ihr Geld bekommen, dass hier kein Missverstaendniss aufkommt. Aber ich habe bei allen Aktionen der GEMA nur den Eindruck, dass sie die Evolution des Internets und der Technik mit Verboten oder horrenden Geldabgaben verhindern will. Wie habe ich in einem Interview mit Jeff Bezos heute gelesen: "Wettbewerb foerdert die Evolution der Technik!" (unter FTD ein interessantes Interview zu der Zukunft des Amazon FireHD). Steckt da nicht ein grosses Stück Wahrheit dahinter?

Doch der GEMA scheint mehr die Strategie des Nein-Sagens zu gefallen. Ich habe keine einziges Wort gelesen, wie die GEMA sich die Zukunft vorstellt. wie man vielleicht das Abrechnungsmodell modernisieren sollte. Es gibt ja Künstler wie die Aerzte die zum Beispiel der GEMA den Rücken kehren und direkt YouTube den Zugriff erlauben. Oder Madonna, die als eine derersten Künstler auf iTunes von Apple von Steve Jobs gewonnen wurde, Musik über das Internet kommerziell zu verkaufen.

Es steht ausser Zweifel, dass diese Künstler Geld damit verdienen! Aber offensichtlich braucht die GEMA das Geld, um ihren eigenen verstaubten "Beamtenapparat" zu erhalten .... oder etwas nicht?

Ich liebe Pandora aus den USA: Du gibst Deinen Musikgeschmack an und
dann sucht Pandora entsprechende Titel aus. Du bewertest "gefällt mir"
oder "gefällt mir nicht" und mit der Zeit wird die Auswahl und die Vorschläge von Pandora
immer besser. Das tolle ist, dass ich auf diese Art und Weise sogar auf
ganz für mich neue Musiker gestossen bin. Mit der simplen "Verweigerungstaktik"
der GEMA ist so etwas nicht möglich ... wie man hier sieht, hat die GEMA
auch den Zugriff auf Pandora sperren lassen :( !


In ein paar Tagen ein paar weitere Beobachtungen .... :)

Friday, November 2, 2012

Interaktive Werbung in den USA - A Kiwi in James Bond Skyfall ! (Deutsch)

Wenn man sich Werbung in den USA anschaut, dann sind die einfach nur doof und primitiv gemacht, oder aber extrem gut erstellt. Ich habe zwei Beispiele für Euch - heute nun das zweite Beispiel!
Also, legen wir mal los und schauen uns die erste Nachricht an ...




Diese ad ist von Heinecken, und handelt vom neuen JamesBond Film. Du folgst einer sehr aufreizenden Dame die in einem sehr aufreizenden roten Kleid dir die Augen zu verdrehen versucht, .... sie trägt einen Koffer - den von James Bond natürlich - und DU musst das Codeschloss für Sie knacken ....




Interessiert? Dann einfach diesen Link folgen!! ... Und du wirst mehr erfahren!


DE: http://www.heineken.com/de/jamesbond/start/crack-the-case.aspx



Ads in the USA: An interactive James Bond - Skyfall !! (English)


Watching ads on TV is most of the time quite boring - they are either stupid and primitive, or they are smart and exciting! Today, I've got a link to an interactive ad for you. Watch out!
So check this out - we have our little kiwi bird form New Zealand. playing a major role in the latest James Bond movie!


This ad is from Heinecken and refers to the new James Bond movie which is about to start in  few days. So what do you have to do?
Just follow that young and sooo slinky chick in red. She has a suitcase, James Bond's suitcase! And YOU have to find the code to pen this case. She will help you, to find the right combination ...



Interested? Let's then get started and follow this link to the lady in red!

EN: http://www.heineken.com/global/jamesbond/start/crack-the-case.aspx




Thursday, November 1, 2012

A cute Kiwi plays a major role in the latest James Bond movie Skyfall !


So, did you know that this little kiwi bird, in his Santa Claus camouflage outfit, plays a major role in the latest James Bond movie "Skyfall". Just check out this summary ....

... and I'll tell you tomorrow how YOU can even become a special agent in this latest movie!

 

Tuesday, October 30, 2012

Ads in the USA: Comparing Products Samsung iPhone

Wenn man sich Werbung in den USA anschaut, dann sind die einfach nur doof und primitiv gemacht, oder aber extrem gut erstellt. Ich habe zwei Beispiele für Euch - heute das erste Beispiel!

Vergleichende Werbung ist in den USA erlaubt. Bedeutet: Ein Hersteller kann über die Produkte eines anderen Herstellers herziehen!

Im Mobilfunkbereich sehen wir derzeit einen erbitterten Kampf der zwei Hauptmarktakteure, Apple und Samsung. Die zerren sich gegenseitig vor Gericht, verklagen den anderen auf Patentrechtsverletzungen etc etc.

Nun hat Samsung das Produkt "Samunsung Galxy SIII" auf den Markt gebracht und kurze Zeit später kam Apple mit dem iPhone5 heraus. Die Applefans haben sich dabei die Füsse plattgestanden, stundenlang haben sie vor verschlossenen Türen der Appleläden in den USA gestanden, nur um dann als erster ein neues iPhone5 in der Händen halten zu können.

Diese zwei ads, die ich Euch hier vorstelle, gehen genau auf dieses Thema ein. Aus der Sicht von Samsung ist der Sachverhalt klar: Arme Applefans, die müssen stundenlang ausharren, um das neue iPhone5 zu bekommen. Und dass, obwohl das iPhone5 immer noch wesentlich schlechter als das Samsung smartphone ist (zumindest aus der Sicht Apples).

Ich habe diese beiden ads dieser Tage in den USA im Fernsehen gesehen und jetzt auch auf YouTube gefunden - So, just enjoy!



Sunday, October 28, 2012

Mr. Dotcom und Mr. John Key (Megaupload 6)

Der Herr Schmitz, über den ich die letzten Tage geschrieben habe, ist natürlich jetzt auch im Wikipedia zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz.

Tja, und die ganze Chose kostet nun dem neuseelnändischen Staat Millionen von Dollar. Fragt man sich wirklich nur, ob das alles so sein muss oder musste.


 
Ein sehr interessanter Filmbeitrag von TV NZ über Dotom und die
"Fehltritte" der neuseeländischen Behörden

Thursday, October 25, 2012

Mr. Dotcom und Mr. John Key (Megaupload 5)

Da kam also zuerst einmal heraus, dass der hiesige Geheimdienst (ja ja, auch hier im tiefen Süden und am Ende der Welt kennt man so was!) den Herrn Dotcom ausspioniert hatte. Die Grundlage dieses „Abhörens“, oder offener gesagt „Spionage“, war völlig illegal, komplett unrechtmäßig. Dummerweise ist diese Behörde nun direkt dem Premierminister unterstellt, so dass der auf einmal ganz schön in Bedrängnis kam, weil er (der Premierminister) von alledem gar nichts wusste. Ich glaube sogar, dass Herr Key wirklich nichts davon wusste und die Behörde eigenmächtig gehandelt hatte. Dennoch, der Premierminister hat sich öffentlich vor laufenden Kameras und dutzenden von Mikrofonen für dieses Missmanagement entschuldigt, ganz und gar nicht etwas was wo sich unser Premierminister in seiner Haut wohlfühlt. Man hat ihm bei der Pressekonferenz deutlich gemerkt, wie unangenehm ihm die ganze Sache war. ...

Keine netten Nachrichten für den Premierminister..

Hier sieht er wahrlich schon gestresst aus!


Und Tage zuvor musste er bereits im Parlament Rede und Antwort stehen. Und dann auch noch sowas. Wow!

An interesting interview with Mr. Key, the prime minister of New Zealand: http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=10836884

Und so kommt scheibchenweise heraus, wie sehr die ganze Sache „einfach zum Himmel stinkt“. Am Erschreckensten für mich ist allerdings, wie unprofessionell und duckmäuserisch sich der neuseeländische Staat und seine Behörden verhalten haben. Ich bin überzeugt, dass da noch viel mehr rauskommt.
Immerhin, der Auslieferungsantrag der amerikanischen Behörden steht immer noch, die wollen Mr. Dotcom und seine drei Mitarbeiter in den USA vor Gericht stellen. Bleibt nur zu hoffen, dass diesmal die neuseeländischen Behörden professioneller vorgehen und nicht einfach ausführen, was die Amerikaner wollen, sondern sich ihr eigenes Urteil bilden. Schließlich ist doch Neuseeland ein souveränes Land!

Monday, October 15, 2012

Mr. Dotcom und Mr. John Key (Megaupload 3)

Die NZ Behörden haben bei alledem brav mitgespielt, es ist wirklich schockierend. Man könnte fast meinen wir sind der 53 .Staat von Amerika !? Ich sage gleich warum,...

Also irgendwie konnte der Mr. Dotcom seine Rechtsanwälte überzeugen, kostenlos (fürs erste) für ihn zu arbeiten. Ziemlich schnell kam heraus, dass die Durchsuchungsbefehle nicht rechtmäßig waren – die waren quasi unter völlig falschen Voraussetzungen erstellt worden.

Ergebnis: Die hätten nicht ausgestellt werden dürfen. Wow, sage ich da!


 
Kurzer Film der von der fast militärischen Festnahme zeugt (in English)

Friday, October 12, 2012

Mr. Dotcom und Mr. John Key (Megaupload 2)

Nun hat sich das also zu einer immer mehr peinlichen Vorstellung der hiesigen Regierung entwickelt....

Zu Beginn hat man Mr. Dotcom also alle Assets weggenommen, der hatte also kein Geld mehr um z.B. sein Personal etc zu bezahlen. Schlappe 30.000 ND$ pro Monat! Wow, könnte da man meinen, recht so. Recht so? Ich meine nein, denn das ganze hatte einen schalen Beigeschmack und der sieht so aus – quasi als amerikanische Variante:

Irgendwelche Damen und Herren in den USA stören sich gewaltig daran, dass zu besten Zeiten von Megaupload angeblich 4% des gesamten Internetverkehrs über dessen Server laufen. Wie bekommt man einen derartigen Konkurrenten aus dem Markt? Ganz einfach: Man beschuldigt diesen mit  abstrusen Vorwürfen, übertreibt maßlos, nimmt diesen Herrn einfach fest und im gleichen Schachzug beschlagnahmt man alle Assets . Ergebnis: Diesem Herrn fehlen dann sämtliche Mittel sich rechtmäßig zu verteidigen. Wow, wie kann dass den sein?

Ruft man heute die Webseite von Megaupload auf, wird nur dieses Bild angezeigt.

Die NZ Behörden haben brav mitgespielt, es ist wirklich schockierend. Ich sage gleich warum,...
Also irgendwie konnte der Mr. Dotcom seine Rechtsanwälte überzeugen, kostenlos (fürs erste) für ihn zu arbeiten. Ziemlich schnell kam heraus, dass die Durchsuchungsbefehle nicht rechtmäßig waren – die waren quasi unter völlig falschen Voraussetzungen erstellt worden. Ergebnis: Die hätten nicht ausgestellt werden dürfen. Wow, sage ich da!


 
Interessantes Interview mit Mr. Dotcom im März 2012

Wednesday, October 10, 2012

Mr. Dotcom und Mr. John Key (Megaupload 1)

Nun ich hatte ja schon vor einiger Zeit über Herrn Schmitz geschrieben. Wie, ihr kennt Herrn Schmitz nicht, oder genauer gesagt, Mr. Dotcom. Das ist sein „Unternehmesname“. Mr. Dotcom ist der Herr aus Deutschland, der nach Neuseeland ausgewandert ist, einen Internetserver irgendwo in Hongkong oder so stehen hat (besser hatte) und diesen in einer ähnlichen Art und Weise den Internetnutzern zur Verfügung gestellt hatte, wie es zum Beispiel YouTube macht.

Eigentlich irgendwie erst mal schrecklich normal und langweilig, so könnte man meinen, ….. Mehr zum Ursprung der Geschichte findet ihr Beiträgen von vor einigen Wochen, hier und hier.

Links Mr Dotcom, und der PRemierminister vor laufenden Mikrofonen.

Das ganze kam mir schon damals sehr verworren vor: Amerikanische Behörden drängen die neuseeländischen Behörden in einer fast militärischen anmutenden Aktion die Villa des Herrn Mr. Dotcom im Sturm einzunehmen (incl. Helikoptereinsatz, wow!), alle Assets zu beschlagnahmen und Autos, Einrichtungsgegenstände usw. binnen weniger Stunden aus seiner Villa zu entfernen. Das war schon irgendwie mehr „Shortlandstreet“ auf TV als etwas was man in Land der Schafe vermuten würde.

Nun hat sich das also zu einer immer mehr peinlichen Vorstellung der hiesigen Regierung entwickelt....