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Sunday, June 23, 2013

Nun haben sich die Bilder doch irgendwie geähnelt, Wasser im Süden, und Wasser im Norden, Sturm im Süden, und Sturm im Norden, nur im Süden war’s ein wenig kälter ... !



Wir haben jetzt erst einmal unseren ersten Wintersturm hinter uns. Die Antarktis ist ja nicht fern, und Südwind verheisst hier in Neuseeland selten was Gutes. Der Met Service hatte vorgestern eine Unwetterwarnung herausgegeben, entsprechend gab es auf der Südinsel einen Run auf die Supermärkte: „Alle Vorräte aufstocken“, so war die Devise. Und so kam er dann auch, die heftigsten Schneefälle seit 20 Jahren – angeblich. Man liest ja immer mehr so etwas wie „die Heftigsten, die Stärksten ...“ usw, nur man weiss ja gar nicht mehr, ob man dem Glauben schenken soll, oder ob es doch nur eine gute Überschrift für eine Titelseite der Zeitung ist. Anyway, es hat auf jeden Fall heftig geschneit, die Schule ist in einigen Gebieten ausgefallen, und Strassen wurden gesperrt.


Wasser im Norden ...
...und Wasser im Süden !

Jetzt ist der Winter wirklich angekommen,zumindest auf der
Südinsel. Wie lange dies jedoch andauern wird, ist ungewiss.



Nun, kalt war es dann auch. Aber gar nicht mal so sehr wie erwartet. Je weiter sich die Front gen Norden „hochgekämpft“ hat, desto schwächer wurde sie denn auch. Hie rin Auckland ist dann nur noch Regen angekommen, ... und ...

Ja, und eine heftige Gewitterfront. Ich glaube in den sechs Jahren Neuseeland hatten wir kein einziges Mal ein derartog starkes Gewitter. Wir sind natürlich gleich ans Fenster, vorher noch alle Geräte ausgestöpselt, und dann rein ins Vergügen. Macht immer wieder grosse Laune, diesen Blitzen zuzuschauen.

Und dann war nach 10 Minuten wieder alles vorbei, das Gewitter zog ab. Und dann keine 20 Minuten später war dann die nächste Gewitterfront da. So hat sich denn eine Front nach der anderen angereiht.

Und am nächsten Morgen, also gestern morgen, sah es dann wieder so aus: Ein wunderschöner Regenbogen. Perfekt, um einen Tag zu beginnen! 

Gestern morgen, als ich auc unserem Haus ging ...


Und hier noch was zum Rätseln: Was wird auf diesen Bild verdeckt? 

Wednesday, March 20, 2013

Sommermaus 3

Ich war also wieder im Wohnzimmer (jetzt mit Jannik), und Ele wieder im Bett. Und dann ein „Neeee, oder?“ … Jannik und ich hin und schauen in das verstörte Gesicht von Ele: „Die Maus war wieder da!“. Wow, können die so schnell Nachwuchs produzieren!??
Also die gleiche Geschichte noch einmal. Warte mal, gab's da nicht diesen einen Hollywoodfilm, wie hiess der gleich … ?? … ach ja, „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Na, am Montag waren wir aber
schon ganz schön fit, um 21:30 hatten wir auch diese Sommermaus wieder in der Wildnis ausgesetzt.

Tataaa! Bin wieder daaa-aaa!

Das sich diese Maus beim Fangen mal den Fuß einklemmt und sich durch heftiges Fiepsen bescherte,
hatte unmittelbar die Entrüstung Ele's nach sich gezogen. „Die Maus!“, meinte sie. „Ja?“, meinte ich nur trocken: „Die soll halt ihre Füßchen nicht überall reinstecken! Wollen wir Mäuse fangen oder
nur ein bisschen Abendentertainment durchführen?“. Anyway, am Ende war diese Sommermaus auch wieder frei, … und es hat auch wieder aufgehört zu regnen. Eigentlich ja ganz gute Voraussetzungen für die Sommermaus. Die soll bloß nichts ihrer Verwandtschaft erzählen, wir machen hier kein Rot-Kreuz-Zentrum für gestrandete Sommermäuse auf.

Auf jeden Fall habe ich vorgeschlagen, die Schlafzimmerschrankwände nicht gleich morgen früh wieder zu versorgen. Vielleicht spricht sich ja unser Domizil als Geheimtip bei den Sommermäusen  herum, und dann brauchen wir die Wände wieder. Ele würde die Krise kriegen, aber für's erste hoffen wir mal, dass alles jetzt ok bleibt.

Tuesday, March 19, 2013

Sommermaus 2

Anyway, ich war wieder im Wohnzimmer, fixierte meinen Computermonitor, und, obwohl Männer sich ja angeblich nur auf eine Sache konzentrieren können, sah ich im letzten Blickwinkel eine Maus ins Wohnzimmer huschen. Potzblitz, die Sommermaus wagt sich in die Höhle des Löwen! Ratzfatz wurde der Aktionsplan aktiviert: Kleiderschrankbretter wurden vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer gebracht, und dort so eine Art Hindernisparcours für die Maus aufgebaut.

Mit umgestülpten Holzboxen, „dead-end-street“ Konstruktionen und weiteren Absperrungen wurde der Parcours erstellt, noch geschwind Schuhe an und dann mit dem großen Besen in der rechten Hand ging's auf Mäusejagd. Doch die Sommermaus war gar nicht so recht in Laune, ihr neues Quartier aufzugeben. Draußen war immer noch Nieselregen …

Rot: Die Box mit der wir die Sommermaus fangen konnten.
Gelb: Eingang in die Box.
Blau: Ausbruchversuche der Maus!



Mittlerweile hatten wir bereits Mitternacht vorbei und die Sommermaus kam wohl richtig auf Hochtouren. Immer wieder zeigte sie sich und war dann wieder in irgendeinem Wirrwarr von Kabel etc verschwunden.

Die heutige Maus war wirklich klein (Ele meinte "süss!"

Irgendwann einmal hatten wir sie aber. Sie ist doch tatsächlich in eine der Boxen gerannt. Klar, wer flüchtet kann nicht zu wählerisch in Bezug auf seinen Fluchtweg sein. Da war sie also, in der Box. Aus der Mitternachtssommertraum! Immerhin, wir haben die Box noch „verriegelt“ so dass ein Ausbruch unmöglich erschien (selbst die Bank of England ist nicht so sicher), und haben die Box dann zu zwei an ungefähr zehn Nachbarhäusern vorbei getragen (diese Fallenkonstruktion ist eine längere Geschichte, drum führen wir das hier jetzt nicht weiter aus). Vorbei und dann in der Nähe des Flusses haben wir die Sommermaus wieder ausgesetzt.
Schwupp-di-wupp war die weg, geflüchtet in das Dunkle des Bush. Wir also wieder zurück ins Haus und so gegen 12:30 nach Mitternacht ins Bett gefallen.
Am folgenden Tag hat Ele das ganze Chaos von Kleiderschrankwänden usw. wieder aufgeräumt. Wir dachten, wir hätten jetzt unsere Ruhe. Aber wie es so schön heisst, eine Sommermaus kommt selten
alleine....

(mehr morgen)

Monday, March 18, 2013

Sommermaus 1

Nun in der Regel freut man sich ja nach einem anstrengenden Tag abends es ein wenig relaxter angehen zu lassen. Endlich mal das Fachbuch über Cloudcomputing zu lesen, oder sich mit Häuserkauf in Neuseeland zu beschäftigen.
Manchmal wähnt man sich aber einer komplett neuen Situation ausgeliefert, bei der man mit Computerfachwissen und Managementerfahrung nicht so ganz weiterkommt.

Aber mal der Reihe nach ....

Nach der langen, langen Trockenperiode hat es am Wochenende mal endlich wieder geregnet. Es war mehr Sprühregen, also richtig perfekt für die Natur. Unser Wohngebiet ist nicht unweit von einem immer noch wilden Minibusch und Fluss, …. tja, und da tümmeln sich eben auch Mäuse herum. Ganz offensichtlich haben sich die Mäuse so richtig an das schöne und trockene Wetter gewöhnt. Ich kann es mir nur so erklären, dass wir auf einmal Mäuse im Haus hatten (MäusE, - PLURAL!).



Eine neuseeländische Sommermaus :)

Am Sonntag war da also die erste nur-an-schönem-Wetter-gewöhnte-Maus da: Ganz offensichtlich war ihr der Sprühregen zu feucht und kurzerhand ist sie durch ein nicht weiter identifizierten Schlitz in der Häuserwand ganz einfach von der nassen Gartenwiese ins trockene Haus umgezogen. Ele lag abends im Bett (Buch lesend, was sonst …), derweil ich im Wohnzimmer noch Pläne für unseren Osterurlaub schmiedete. Auf einmal ein lautet „Schaaaaaaatz – komm schnell !“. Das klang nach Alarmstufe rot und kurz drauf wurde ich über das Gebaren der Sommermaus gebrieft.

Die große Frage also, „Wie fängt man eine Maus?“

Als wir nach Neuseeland gezogen sind, hatte  wir ja unsere Wandschränke mitgenommen. Etwas, was sich später als völlig unsinnig herausgestellt hatte, weil fast jedes Haus hier eingebaute Schränke (in jedem Zimmer) hat. Somit war also unser Schlafzimmerschrank völlig nutzlos und fristete ein erbärmliches Dasein im auseinandergebauten Zustand. Dreimal dürft ihr rate, wo wir in lagerten. Genau, in einem dieser Wandschränke! Ist doch cool, wer hat schon einen auseinandergebauten Schlafzimmerschrank in einem Einbauschrank? Ich wusste schon immer, dass wir einzigartig sind ….

So sah ein Teil der Konstruktion mit Schrankwänden aus.

Aber mit der Maus kam der große Einsatz dieses Schlafzimmerschranks: Die Wandteile waren hervorragend geeignet um großflächige Absperrungen einzurichten. Aus der Luft sah dass vielleicht so aus, wie wenn man aus einem Polizeihubschrauber auf Straßenabsperrungen runter schaut.Nachdem wir fast den ganzen begehbaren Kleiderschrank (auch so eine neuseeländische Spezialität!) ausgeräumt war, wir vermuteten die Maus irgendwo dort, mussten wir entsetzt feststellen, dass die Maus sich gänzlich in Luft aufgelöst hatte. Diese Sommermaus hat sich einfach in NIX aufgelöst.
Wir waren sprachlos und haben allen Ernstes überlegt, ob die vielleicht einen dieser „Mach-mich-
unsichtbar“ Umhänge aus Harry Potter angezogen hatte...
(mehr morgen)

Thursday, March 7, 2013

Trockenes NZ - Drought in NZ

Tja, auf GMX hatte ich dieser Tage eine Meldung gelesen die etwas so klang: "Endlich ist der Frühling da. Nach einem der längsten und dunkelsten Winter steht der Frühling vor der Tür" ... na, das klingt doch gut, oder? Wenn ich mir so überlege, dass ich bereits Schnee im Oktober bei meinen Eltern gesehen hatte, dann kommt mir das selbst in Down Under als ein langer langer Winter vor!

Im Gegensatz dazu haben wir in Neuseeland wieder einen Bombensommer hinter uns. So richtig ist er eigentlich noch nicht vorbei. Nachts wird's zwar kühler (15 Grad) und am Tag geht's locker über die 20 Grad hinaus.

Seit November hat es eigentlich keinen richtig nennenswerten Niederschlag gegeben. so dass jetzt in zunehmend mehr Gebieten in Neuseeland so eine Art "Trocken-Notstand" ausgerufen wird. Farmer sind ganz offensichtlich die Leidtragenden.... (mit ihren Tieren natürlich).

Die Folgen werden wir sicher wieder im Winter merken: Die Preise für die Lebensmittel gehen hoch, Gemüse, Obst usw. Der Markt in Neuseeland ist einfach recht klein, da kann man nicht so einfach Lebensmittel von woanders her importieren. Nun, da wir in Australien genau das Gegenteil hatten, eine Überschwemmung jagte die nächste, ist auch dort vieles vernichtet worden. Der einzigste Trost: Alles hier ist richtig frisch - es kann einfach nicht wie in Europa tausende von Kilometern durch die Gegend transportiert werden!



Zum Vergrößern einfach auf ein Bild klicken!

Sunday, February 3, 2013

NZ Summer

Wow - sooooooo lange kein Beitrag mehr hier auf unserem Blog. Wow. Woran liegt's?

Sicher an dem super-trooper genialen Sommer. Man könnte ihn wirklich als Bombensommer bezeichnen: Sonne pur, das Meereswasser ist wirklich schön warm - und der Nachteil ist, dass alles schon ganz schön trocken hier ist.

Erst dieser Tage wurde im Grossraum Auckland ein absolutes Feuerverbot ausgesprochen. Zu groß ist die Gefahr, dass aus einem kleinen Feuerchen ein riesen Flächenbrand entsteht. Also heisst's für alle Kiwis hier, die ja Ihren Barbie über alles lieben (Barbie ist nicht etwas die Barbiepuppe, NEIN !! Barbie ist eine etwas verniedlichende Bezeichnung für Barbequeue, also der Grill der meistens mit Gas hier betrieben wird ...)

Des Kiwi's liebste Beschäftigung am Wochenende: Grillen !



Tja, und so sieht die Wetterkarte aus. Da sind zwar ein paar Wolken reingemalt, aber ich denke die sind nur so pro-forma. Ein kurzer Check auf den Webcams Neuseelands heute (www.webgalore.com) hat sehr eindeutig gezeigt, dass das Hoch, welches über Neuseeland seit Wochen stur verharrt, überall fast puren blauen Himmel bot. Und die Temperaturen sind auch wirklich, zumindest für Neuseeländische Verhältnisse, wirklich über den Durchschnitt.

So sieht unsere Wetterkarte auf TV NZ von gestern
Abend aus - Vorhersage für heute

Diese Abbildung zeigt Euch, wie sich so im Schnitt die
Temperaturen in Neuseeland über's Jahr verteilt entwickeln. Im
Vergleich zu der Wetterkarte oben seht ihr, wie wir deutlich
über dem Durchschnitt liegen :)


Das ist also eine der Gründe, warum ich derzeit nicht zum Posten komme: Grillen, segeln, Ocean Swim, ein paar Ausflüge, Body Board Surfing usw usw halten uns im Kiwi Sommer richtig auf Trapp. Aber ich versuche in nächster Zeit wieder mal etwas mehr zu berichten, gibt nämlich viel zu berichten ;-) !!

Thursday, June 7, 2012

Winteranfang in NZ

Wow, das war ein Winteranfang, fast pünktlich!

In Neuseeland fängt der Winter nämlich am 1. Juni an, und nicht am 21. Juni (bzw. 21. Dezember). Während wir hier im Norden von Neuseeland uns über die warmen Tage freuen (wir kommen jeden Tag locker auf 15 Grad, vor zwei Tagen hatten wir sogar 20 Grad), schlottert der Süden sich einen ab.


Canterbury - Südinsel


Heftige Schneefälle sind gestern über die Südinsel niedergegangen. Schulen sind geschlossen, Flughäfen wie Christchurch ist (war) geschlossen. Viele kleinere Städte sind ohne Strom. Eine ganz schön kalte Sache, wenn man bedenkt, dass hier in Neuseeland viel mit Elektroheizern geheizt wird. 

Wie bitte, Zentralheizung? Na, da musste schon lange suchen. In Rotorua hat fast jedes Haus Zentralheizung, weil die Bewohner dort einfach die Erde "anzapfen" (Rotoroa ist eine sehr aktive Vulkangegend in NZ, und es wird dort viel Energie in Form von Erdwärme erzeugt). Hier im Norden kenne ich kein einziges Haus mit Zentralheizung :( ...

Aber für morgen sieht's wieder ganz gut aus, wenn man mal dem Wetterdienst glauben schenkt. Die sind hier nämlich so präzise wie die Wetterfrösche in Deutschland ;-) ...

Unsere Wetterkarte - nett gell?


Tuesday, March 20, 2012

Eine Woche in NZ (7)

Tja, was ist denn so alles in dieser Woche passiert - Fortsetzung.

Eigentlich wollte ich noch was über kimdot, dem Gründer von Mega-Upload posten. Das ist der Deutsche, der in Neuseeland in Auslieferungshaft sitzt, weil er angeblich gegen Urheberrechte verstossen hat.

Aber jetzt haben wir in Auckland eine Unwetterwarnung, und weil es in Australien so sehr geregnet hat, und es doch irgendwie sehr typisch für hier ist, zumindest nach diesem absolut verkorksten Sommer, schreibe ich halt was über Regen.

Jetzt hat's also in Australien geschüttet, siehe letzter Post. Man könnte ja meinen, dass sich da alles abgeregnet hat. Von wegen, hier lassen die Wolken auch Unmengen von Wasser ab. Hat jemand all diesen Regen bestellt, also ich nicht!

Die Bilder unten sagen ja alles, quasi ohne Worte. Naja, irgendwo her muss ja das Grün hier im Lande kommen. Von ein bischen nachmittäglicher Bewässerung kann das Land nicht so grün werden.

Neuseeland passt prima unter dieser "Regenhaube" -
blau sind die Gebiete mit besonderer "Beduschung".

Wasserfälle bei Whangarei, rund 2 Autostunden nördlich von uns.

So sieht's normalerweise am Wasserfall aus!



PS: In 2008 hatte ich bereits ähnliches geposted, siehe hier: http://hello-kiwi.blogspot.co.nz/2008/08/regen-regen-regen.html

Tuesday, March 13, 2012

Eine Woche in NZ (6)

Tja, was ist denn so alles in dieser Woche passiert - Fortsetzung.


Ja, und dann sind da ja noch die Überschwemmungen in Australien. Seit zig Tagen schüttet und schüttet es dort, es scheint gar nicht aufhöhren zu wollen. Höchststände von Pegelständen werden erreicht, Tausende von Menschen (ja, tausende) wurden (zwangs-) evakuiert und aus der Gefahrenzone gebracht.


Eine richtige Entspannung scheint noch nicht so ganz in Sicht zu sein, und es wird mehrere Tage, in manchen Gebieten Wochen dauern, bis die ganzen Massen wieder abgeflossen sind.



Sunday, January 8, 2012

Rena Containership - Now broken into two pieces

Nun ist es also doch noch passiert: Lange sah es so aus, als könnte man die Container noch bergen, aber mit dem letzten Sturm, der über 5m hohe Wellen brachte, ist das Schiff Rena jetzt in zwei Teile zerbrochen. Die Container, noch rund 800 Container sind oder waren auf dem Schiff, werden jetzt ins Meer "geworfen". Wieviel Öl noch tatsächlich im Maschinenraum und in den Leitungen war, ist nicht bekannt.

Die Bilder sprechen für sich, kein weiterer Kommentar notwendig. :(





Ich hatte schon zwei Blogeinträge, einfach nach "Rena" (rechts oben in diesem Blog) suchen, oder diese Links hier auswählen:

13. Oktober 2011: http://hello-kiwi.blogspot.com/2011/10/rena-oil-spill-in-tauranga.html

20. Dezember 2011: http://hello-kiwi.blogspot.com/2011/12/rena-containership-oil-spill-disaster.html

Tuesday, December 20, 2011

Rena Containership - Oil Spill Disaster in NZ

Sicherlich habt ihr auch die Nachrichten mitbekommen, dass vor der Neuseeländischen Küste ein Containerschiff aufgelaufen ist. Grund war menschliches Versagen, eigentlich schlichtweg Dummheit um es in anderen Worten auszudrücken.

Zu Beginn musste man vom Allerschlimmsten ausgehen, mehr als 1300 Container mit teilweiser gefährlichen Gütern in den Containern sowie rund 1700 Tonnen Öl. Das alles drohte ins Meer zu fliessen.

Nun hatten wir wohl Glück im Unglück. Das Öl ist mittlerweile komplett abgepumpt, nur noch ein kleiner Teil ist irgendwo im Maschinenraum. So bliebt alles auf einen rund 250 Tonnen Ölteppich zu Beginn der Katastrophe "beschränkt". Mittlerweile versucht man die Container zu bergen, ...

Privatleute, die Ihren Container auf diesem Schiff haben und keine Transportversicherung abgeschlossen haben, müssen jetzt entweder ihren Container aufgeben oder rund NZD 20.000 an die Bergungsfirma zahlen, um Ihren Container zurückzubekommen. Das ist natürlich sehr , sehr bitter für die Eigentümer. Gott sei Dank blieb uns dass mit unserem Container damals erspart!

Fast unvorstellbar wie diese Container über-
haupt noch zusammenhalten koennen.


Und immer wieder musste die Bergungsarbeiten
wegen schlechten Wetters abgebrochen werden.


So nah ist das Schiff von der Küste - ganz einfach zu sehen.

Letzte Woche wurden die ersten Pinguine wieder
in die Freiheit entlassen. Diese kamen in den
Ölteppich, der sich ganz am Anfang der Katastrophe
gebildet hatte.


Und "off you go" - auf zum Strand!

Monday, December 19, 2011

Pohutukawas - Was?

Pohutukawas - Den was? ... Nein, den Pohutukawas scheint der ganze Regen nicht soooo viel ausgemacht zu haben. Die blühen jetzt immer noch kräftig. Dieser Baum ist quasi der Weihnachtsbaum hier in NZ, zumindest in der Gegend wo wir wohnen.

Ganze Strassenzüge sind jetzt in "in voller Blüte" ...

Die Blüten sind tief rot und auch recht groß, wie man auf
diesem Bild zich doch hoffentlich gut vorstellen kann.




Kleiner Nachtrag an dieser Stelle:
Naja, die Nachrichten die ich heute morgen vom Orkantief „Joachim“ aus Deutschland und der Schweiz zu sehen bekam, waren ja auch ein wenig heftig. Aber wenigstens habt ihr jetzt Schnee, rechtzeitig zu Weihnachten!

Wetterkapriolen in Deutschland


Jetzt werde ich erstein mal ein paar Erdbeeren verputzen, es ist nämlich gerade wieder Erdbeerenzeit! Und später gibt's dann noch Spargel,...

Yummi!


PS: Noch ein Nachtrag zum letzten Post. Das "nasse Tief" ist jetzt (fast) weggezogen, die Sonne kommt wieder raus und für Weihnachten sieht's jetzt gar nicht mehr so schlecht aus :)

In Australien ist's nett, aber in Neuseeland ....


Saturday, December 17, 2011

Wetterkapriolen

Also so richtig Weihnachtswetter haben wir noch nicht, …

Normalerweise ist Ende November bis Mitte Dezember die Zeit, wo das Wetter in NZ recht instabil ist. Der Winter mit seinen Südwinden aus der Arktis ist noch nicht richtig vorbei, und der Sommer mit seinen warmen Nordwinden (vom Äquator) ist noch nicht richtig dominieren. Ergebnis ist, dass das Wetter immer so ein bisschen hin und her pendelt, bis sich dann der Sommer spätestens im Januar dann richtig durchgesetzt hat.

Die letzte Woche war aber irgendwie extrem: Wir hatten Dauerregen und es war warm zugleich. Ein Jetstream in höheren Luftschichten hat verhindert, dass warme und feuchte Luft „wegziehen“ kann. Ergebnis war, dass sich diese warme und feuchte Luft über Neuseeland „gestaut“ hat, und letztlich dann alles als Regen runterkam.


Auf der Südinsel war es besonders schlimm: Strassen wurden zu Flüssen!

Und manchmal ging gar nichts mehr.

In der letzten Nacht wurde sogar der Notstand ausgerufen.


Derartigen Regen kennen wir eigentlich nur aus dem NZ Winter im July/August. Den Pohutukawas ... (mehr dazu morgen!).

Monday, August 29, 2011

Polarsturm in Neuseeland (3/3)

So, bevor ich jetzt neue Bilder in unseren Blog stelle (die von unserem letzten Urlaub!) schließe ich das Thema „Polarsturm in Neuseeland“ erst einmal ab. Sonst komme ich noch ganz durcheinander mit Schnee in Auckland und Walen in Niue :).

Also gesponnen haben die Aucklander schon: Da wirbeln ein paar Schneeflocken durch die Luft und schon sind die Nachrichten voll davon. Na ja, vielleicht gab’s auch nichts anderes zu berichten, so wie das „Sommerloch“ dass wir ja in Deutschland kennen, eine Zeit also, in der irgendwelche Storys groß aufgezogen werden. Also statt „Sommerloch“ ein „Winterloch“, ...

Ich habe Euch noch den Zeitungsausschnitt gescannt, damit ihr einen Eindruck bekommt, was auf der Titelseite unserer Tageszeitung stand. Sieht schon beeindruckend aus. Immerhin haben wir es ja mal wieder in die Nachrichten des Deutschen Fernsehens geschafft, ...

Titelseite - Mausklick auf Bild öffnet Titelseite in groß!


Damit schließen wir das Kapitel Winter ab. Es wird ja auch schon wärmer hier, Ele hat ganz offensichtlich bereits den ersten Blütenstaub auf Ihrem Auto vernommen, ... obwohl ich meinte, das das Auto schlichtweg einfach dreckig sei.... Aber „Blütenstaub“ klingt doch viel besser, weil der Sommer da ja direkt um die Ecke zu kommen scheint,....

Anyway, bald gibt’s Bilder und Videos von unserem Urlaub. Bis dahin genießt mal Euren Sommer in Deutschland, ... ich hatte so Gerüchte gehört, dass der ein weinig verkorkst sein soll ?

Saturday, August 20, 2011

Winter Day in Auckland

Ich liebe Zeitrafferfilme, in denen ein ganzer Tag in wenigen Minuten dargestellt wird. Jetzt habe ich einen ganz tollen von Auckland gefunden, und den teile ich heute mit Euch.

Viel Spass!


Thursday, August 18, 2011

Polarsturm in Neuseeland (2/3)

Und dann habe ich noch was neues gelernt über Neuseeland. Der Autor beendet seinen Artikel mit "Dutzende Autobahnen in allen Landesteilen waren unpassierbar." Na so was, gab es irgendein Autobahnprojekt in Neuseeland, dass in Windeseile schnell neue Autobahntrassen hochgezogen hat? Ich kenne mal gerade ein paar Autobahnen rund um Auckland (vielleicht drei oder vier), eine Autobahn in Wellington, nein, es sind zwei in Wellington. Aber sonsts so?

"Dutzende Autobahnen"? Ich weiss nicht. Natürlich gibt es viele Highways, die sind ausser in Wellington und Auckland so was wie Bundesstrassen in Deutschland. Ich vermute also, dass der Autor einfach "Highway" mit "Autobahn" übersetzt hat. Was natürlich fatal ist in diesem Zusammenhang. Aber können wir unserem Autoren diesen Artikel. Aber als Einwohner diesen Artikel zu lesen fand ich dann doch etwas amüsant,...



Ach, hier ist der Originalartikel - zum Nachlesen :)


Dieser Video zeigt sehr schoen die Umgebung von Wellington - und wie dramatisch - Wellington wird eingeschneit !!





Tuesday, August 16, 2011

Polarsturm in Neuseeland (1/3)



Irgendwie ist Neuseeland ein tierisch gefährliches Land: Da war ein Erdbeben mit vielen Nachbeben, Tsunamiwarning im letzten Sommer, gefährliche Orkas vor der Küste, Tornados die durch Albany wüten und jetzt - ein Jahrhundertwinter in Neuseeland. Oweh, wo sind wir hier bloss gelandet?

Also ok, der Schneefall ist schon dramatisch. Auf der Südinsel ist's schon recht wild und viel, aber der "Winterblizzard" kam nicht überraschend. Der Wetterdienst hatte hier bereits 2-3 Tage vorher davor gewarnt, und von daher waren die Menschen und Tiere eigentlich recht gut vorbereitet. Und Schafe, von denen es hier in Neuseeland doch mehr als Einwohner gibt (angeblich), haben ja ein Plüschmäntelchen an, also wird's denen auch nicht so kalt werden (übrigens, Ele läuft täglich mit dem Thermometer durch's Haus und misst die Temperatur hier ...).

Ich hatte noch ein anderes Bild gesehen:
Skiläufer am Strand - hat auch was für sich :)


So habe ich also den Artikel im Spegel heute gelesen. Ich habe einige Stellen in diesen Blog kopiert und teile meine Gedanken dazu im gleichen Abendzug, ... mal schauen, was dabei herauskommt....

Wir lesen also: "Autobahnen sind gesperrt, Flughäfen und Schulen geschlossen: Neuseeland erlebt den heftigsten Wintereinbruch seit Jahrzehnten. Die Hauptstadt Wellington droht einzuschneien." Aber hallo, Wellington droht einzuschneien. Das klingt schon sehr dramatisch.


Die "Berge" bei Wellington ... - nett, oder?


Die Bilder die man aus Wellington zu sehen bekommt sind so ungefähr wie die ersten Schneeflocken im Allgäu vom November. Ja, ok, die Felder und Hügel rund um von Wellington sind weiss, aber es ist nicht so, dass alle Strassenwege nach Wellington vor lauter Schneemassen nicht mehr passierbar sind. Keine 3 Meter hohe Schneewände entlang den Strassen ...

Vielleicht gibt es aber auch in Argentinien oder in Chile eine Stadt die Wellington heisst, den der Autor ist sehr von sich und der Schneelage überzeugt, denn er schreibt weiter: "Die Behörden warnten am Montag die Bewohner in den Hügeln rund um Wellington, dass sie sich darauf vorbereiten sollten, eingeschneit zu werden.".


Aber nicht nur in Wellington sieht die Lage dramatisch aus. über Auckland schreibt der Autor "In der nördlichen Stadt Auckland mischte sich erstmals seit den siebziger Jahren Schnee in den heftigen Regen. In Tausenden Häusern fiel der Strom aus.". Oweh, ein paar Schneeflocken in der Luft und schon fällt in der Millionenmetropole Auckland der Strom aus. Wie schrecklich, arme Neuseeländer, hoffentlich wärmen die Schafe ein bischen. Also ich kann euch beruhigen, Stromausfall ist hier was alltägliches. Nicht ganz jeden Tag, aber häufig nach Stürmen und so.

Das liegt daran, das die meisten Leitungen oberirdisch verlegt sind, und deshalb natürlich viel empfindlicher gegen starke Winde und Böen sind. Aber das hat mit dem Schnee doch nix zu tun, aber hallo !

(Mehr morgen)

Tuesday, June 21, 2011

Puyehue Vulkan - Ash Cloud in NZ (2/2)

Ausbruch des Puyehue Vulkans in Chile -
Qantas stellt alle Flüge zwischen Australien und
Neuseland ein!



Die letzten Tage hat sich die Aschewolke dann auch in die tieferen Luftschichten „abgesetzt“, mit der Folge, dass Air New Zealand jetzt auch die Flüge absagen musste. Allerdings konnte man in den Folgetagen ein paar alter Maschinen wieder „ausgraben“: Gute alte DC-3 Maschinen wurden eingesetzt. Diese Maschinen sind gegen die Aschepartikel viel robuster und weniger empfindlich. So wird gesagt. Die kleinen aber „scharfen“ Aschepartikel schädigen die „feinen“ und „empfindlichen“ modernen Triebwerke vielmehr, als die alten Triebwerke. Fragt einer sich jetzt wieder: Was stimmt jetzt und wie weit werden die geschäftlichen Interessen in den Vordergrund gestellt, ...ich kann es kaum beurteilen ...


Fast wie in alten Zeiten könnte man meinen,
eine DC-3 im Landeanflug auf Wellington.



Wieso diese Asche so weit verbreitet wurde, ist doch Chile auf der anderen Seite des Pazifiks? Die Asche wurde in Chile in enorme Höhen geschleudert. Eine Höhe, in deren die sogenannten Jetstreams „regieren“, und diese Jetstreams haben die Aschepartikel mit großer Geschwindigkeit über die Südhalbkugel (hier über die Antarktis) Richtung Australien getragen. Jetzt kommen mit den Winden aus Australien diese Partikel nach Neuseeland, mit den berichteten Problemen.


Aufgrund der Asche in der Atmosphäre gibt's
viele spektakuläre Sonnenuntergänge - vor
allem auf der Südinsel von Neuseeland

Sunday, June 19, 2011

Puyehue Vulkan - Ash Cloud in NZ (1/2)

Nun sollte man also denken das der Puyehue Vulkan in Chile weit genug con uns entfernt ist und die Aschewolke kaum eine Rolle in Down Under spielt. Naja, es sieht derzeit anders aus!


Das sieht schon sehr beeindruckend aus !
(Puyehue Vulkan in Chile)



Letzte Woche haben Qantas und ihre Tochtergesellschaft Jet Star alle Transtasmanischen und Inner-Neuseeländischen Flüge gestrichen. Als Begründung wurde die Asche in der Atmosphäre genannt, die insbesondere eine nicht unerhebliche Gefahr für die Triebwerke von modernen Düsenstrahlflugzeugen darstellt.


Qantas und Jetstar Flieger blieben am Boden,
Air New Zealand flog weiter!



Somit sind viele Reisenden gestrandet, verbringen ihre Nächste am Flughafen oder in Hotels. Verwirrend war, dass Air New Zealand zum Beispiel keine Flüge abgesagt hatte, zumindest nicht in den ersten Tagen. Begründung der Fluggesellschaft: Air New Zealand fliegt unterhalb der Aschewolke auf einer niedrigeren Reiseflughöhe, und daher sind die Flüge keiner Gefahr ausgesetzt. Qantas hat das wohl nicht beeindruckt. Air New Zealand bemerkte zwar an, dass durch die niedrigere Reiseflughöhe die Kerosinkosten höher sind, Qantas kommentierte dies aber mit dem Hinweis „Sicherheit kommt als Erstes“. Schwer zu sagen, wen man jetzt Glauben schenken soll.


Herald Newspaper von dieser Tage ...