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Sunday, June 23, 2013

Nun haben sich die Bilder doch irgendwie geähnelt, Wasser im Süden, und Wasser im Norden, Sturm im Süden, und Sturm im Norden, nur im Süden war’s ein wenig kälter ... !



Wir haben jetzt erst einmal unseren ersten Wintersturm hinter uns. Die Antarktis ist ja nicht fern, und Südwind verheisst hier in Neuseeland selten was Gutes. Der Met Service hatte vorgestern eine Unwetterwarnung herausgegeben, entsprechend gab es auf der Südinsel einen Run auf die Supermärkte: „Alle Vorräte aufstocken“, so war die Devise. Und so kam er dann auch, die heftigsten Schneefälle seit 20 Jahren – angeblich. Man liest ja immer mehr so etwas wie „die Heftigsten, die Stärksten ...“ usw, nur man weiss ja gar nicht mehr, ob man dem Glauben schenken soll, oder ob es doch nur eine gute Überschrift für eine Titelseite der Zeitung ist. Anyway, es hat auf jeden Fall heftig geschneit, die Schule ist in einigen Gebieten ausgefallen, und Strassen wurden gesperrt.


Wasser im Norden ...
...und Wasser im Süden !

Jetzt ist der Winter wirklich angekommen,zumindest auf der
Südinsel. Wie lange dies jedoch andauern wird, ist ungewiss.



Nun, kalt war es dann auch. Aber gar nicht mal so sehr wie erwartet. Je weiter sich die Front gen Norden „hochgekämpft“ hat, desto schwächer wurde sie denn auch. Hie rin Auckland ist dann nur noch Regen angekommen, ... und ...

Ja, und eine heftige Gewitterfront. Ich glaube in den sechs Jahren Neuseeland hatten wir kein einziges Mal ein derartog starkes Gewitter. Wir sind natürlich gleich ans Fenster, vorher noch alle Geräte ausgestöpselt, und dann rein ins Vergügen. Macht immer wieder grosse Laune, diesen Blitzen zuzuschauen.

Und dann war nach 10 Minuten wieder alles vorbei, das Gewitter zog ab. Und dann keine 20 Minuten später war dann die nächste Gewitterfront da. So hat sich denn eine Front nach der anderen angereiht.

Und am nächsten Morgen, also gestern morgen, sah es dann wieder so aus: Ein wunderschöner Regenbogen. Perfekt, um einen Tag zu beginnen! 

Gestern morgen, als ich auc unserem Haus ging ...


Und hier noch was zum Rätseln: Was wird auf diesen Bild verdeckt? 

Sunday, May 19, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (4)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)



Video 5: Two generations ago, they thought plastic is the best thing which could happen to the mankind. Interesting, to watch this from the retroperspective.

Saturday, May 18, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (3)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)
Video 4: Look at this beach, it is really unbelieveable!


Friday, May 17, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (2)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)
Video 2+3: We know two patches, the western and the eastern pacific patch. Think about that ultimately these toxic materials from the plastic will enter (or have already entered) the food chain. and we're at the end of the food chain....!




Wednesday, May 15, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (1)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)


Video 1: Can you imagine, a beach close to Hawaii littered with plastic!? No, then watch this one:
 

Tuesday, April 30, 2013

Two weeks in the US: Boston und die Gun Lobby US (2/2)

Huch, ich habe jetzt erst festgestellt, dass dieser Beitrag noch gar nicht aktiv war - hole ich jetzt also nach :)

Tja, und dann war da noch der schlimme Anschlag in Boston. Unser Chef ist ja da auch mitgelaufen, allerdings runde 45 Minuten bevor diese Bomben hochgingen. Für eine kurze Zeit hatten wir jedoch keine Nachricht, die Mobilfunknetze wurden ja ganz schnell abgeschaltet (damit keine weiteren Bomben gezündet werden können)...
 
Der Moment des Anschlags :(
 
Und dann die Jagd nach den Tätern. Auswertung von mehr als 300.000 eingesendeten Fotos - doch am Ende war es wohl ein Videomitschnitt der die Täter entlarvte. Und am Donnerstag war dann der große Showdown. Die Innenstadt von Boston wurde abgesperrt, Menschen mussten in der Häusern bleiben und die Polizei ging auf Täterjagd. Zum Flughafen kam man nur ganz schwer, Busse und U-Bahn wurde eingestellt und selbst die Schulen blieben geschlossen. Es war als würde man zum Beispiel München für einen Tag dicht machen. Als der Täter dann gefasst wurde und die Polizei in langen Wagenkolonnen wieder aus der Stadt wegfuhr, haben tausende von Amerikaner die Straßen gesäumt, geklatscht und "USA - USA - USA" gerufen.
 
Die Jagd nach dem Täter: Alle Bewohner mussten zu Hause bleiben,
der öffentliche Nahverkehr war still gelegt, Schulen blieben ge-
schlossen!

Die Strassen von Boston: LEER!
 
Ich weiß, vieles ist für uns als Europäer nicht nachvollziehbar. Dadurch aber, dass ich so viel in Amerika bin, kann ich es schon ganz gut verstehen, was aber nicht heisst , dass ich das alles für richtig halte. Aber diese etwas fremdartige Einstellung ist zu einem gewissen Grad durchaus plausibel.
 
Nun denn, in wenigen Stunden fliege ich wieder aus den USA nach Australien. In Down Under sieht die Welt wieder anders aus - und das Wetter ist auch weniger gut als in Kalifornien :)

Monday, April 29, 2013

Two weeks in the US: Boston und die Gun Lobby US (1/2)

Huch, ich habe jetzt erst festgestellt, dass dieser Beitrag noch gar nicht aktiv war - hole ich jetzt also nach :)
 
 
Wow, das war wirklich keine einfache Woche für die Amerikaner. Da sind so viele negative Sachen, Unfälle und Anschläge passiert, dass man sich wirklich frägt, wie sicher ist das Leben hier ist.
 
Da war z.B. der Briefanschlag auf Barack Obama und einen weiteren Senator. Die Briefe wurde mit irgendeinem chemischen Gift versehen, das beim Öffnen des Briefes dann freigesetzt worden wäre. Naja, die Kontrollen waren wohl gut, aber trotzdem hinterlässt das ein ungutes Gefühl.
 
Und dann war da noch der Bill im Senat. Der Präsident wollte strengere Hintergrundchecks beim Waffenkauf einführen. Teils dramatische Szenen haben sich da abgespielt, ich hatte es am TV etwas mitverfolgt. Die Gruppe von Angehörigen, die ihre Liebsten verloren haben, wird immer grösser, aber gegen die US Waffenlobby geht kein Weg vorbei. Egal, wie man zu der ganzen Sache steht, die Waffenlobby ist für mich eine der mächtigsten Organisationen der USA. Es war ein Schock, dass vier Demokraten zusammen mit den Republikanern gegen diese Checks gestimmt haben. Ihre Begründung war, dass sie einem zu starken Druck aus ihren Bundesstaaten ausgesetzt waren und daher gegen die verschärften Hintergrundchecks gestimmt hatten. Obama war logischerweise mehr als sauer. Aber er hat öffentlich erklärt, dass er nicht aufgeben will...
 
 
1.7 Millionen klingt viel, zieht man aber die Einwohnerzahl der USA
von 280 Millionen Einwohnern ein, klingt das gar nicht mehr so viel !?
 
... mehr morgen ...
 

Wednesday, August 8, 2012

Mt Tongariro Eruption - Vulkanausbruch in NZ (2)

Vielleicht habt ihr es bereits gemerkt, rechts unten in unserem Blog ist eine kurze Liste von interessanten NZ Links. Einer dieser Links heisst "Earthquake Map" und dieser führt Euch zu einer offiziellen Seite, in der nicht nur Erdbeben, sondern auch über Tsunamis, Erdrutsche etc. berichtet.



Ich finde diese Seiten sehr informativ und es ist auch recht interessant hier ein bisschen herumzustöbern. Man erkennt auf einer Karte auch, dass es in den letzten 24 Stunden viele Erdbeben dort gegeben hat, aber alle liegen so zwischen Stärke zwei und drei, also wirklich kein Thema. Die ganze Gegend ist auch nicht dicht besiedelt, mit Ausnahme von vielleicht Rotorua und Taupo.

Viel Spass beim Stöbern :) !




Tuesday, August 7, 2012

Mt Tongariro Eruption - Vulkanausbruch in NZ

Tja, eigentlich wollte ich jetzt weiter Bilder von unserem Urlaub posten, unter anderem auch weitere Bilder von der Insel Tanna, wo wir auf dem Mt. Yasur waren. Wie bereits vor wenigen Tagen gepostet, ist das ein aktiver Vulkan in Vanuatu!

Aber warum so weit reisen, könnte man meinen! Jetzt haben wir auf Neuseeland auch wieder einen aktiven Vulkan - Der Mt. Tangoriro ist letzte Nacht ausgebrochen!

Weieter Bilder gibts hier:
http://tvnz.co.nz/national-news/volcanic-activity-mt-tongariro-not-over-gns-5009957/photos

Es ist ja schon eine Zeitlang her als wir den sogenannten Tongariro Crossing bewältigt haben, eine rund 8 stündige Wanderung durch den Krater (zum Post geht's hier, und Bilder hatten wir hier).

Wer sich für weiterführende Informationen interessiert, hier ein Link zu der lokalen (überregionalen Tageszeitung in NZ).

Wir hier im Norden haben nichts davon mitbekommen. Es hatte in den letzten Tagen eine erhöhte Erdbebenaktivität auf White Island gegeben, ein aktiver Vulkan keine 50 Kilometer von der Küste weg (nahe Rotorua). Aber die Eruption vom Mt. Tongariro kam doch sehr überraschend. Alle hier sind auch erleichert, dass keine Menschen zu Schaden kamen.

Hier noch ein aktueller Bericht über die derzeitige Lage:


Also, uns geht's gut, kein Grund zur Sorge.

Tuesday, March 13, 2012

Eine Woche in NZ (6)

Tja, was ist denn so alles in dieser Woche passiert - Fortsetzung.


Ja, und dann sind da ja noch die Überschwemmungen in Australien. Seit zig Tagen schüttet und schüttet es dort, es scheint gar nicht aufhöhren zu wollen. Höchststände von Pegelständen werden erreicht, Tausende von Menschen (ja, tausende) wurden (zwangs-) evakuiert und aus der Gefahrenzone gebracht.


Eine richtige Entspannung scheint noch nicht so ganz in Sicht zu sein, und es wird mehrere Tage, in manchen Gebieten Wochen dauern, bis die ganzen Massen wieder abgeflossen sind.



Sunday, March 11, 2012

Eine Woche in NZ (5)

Tja, was ist denn so alles in dieser Woche passiert - Fortsetzung.

Stichwort Wrack: Von der Rena, jenem Schiff das vor der Küste Neuseelands in zwei Stücke zerbrochen ist, hört man kaum noch etwas. Immer wieder werden wohl noch Container ans Land gespült, ansonsten gehen die Bergungsarbeiten weiter und man bringt einen Container nach dem anderen zum nächst gelegenen Hafen Tauranga.


Dieser Tage hat noch das Gerichtsverfahren begonnen, der Kapitän und sein 2. Offizier sind angeklagt. Die haben sich wohl auch für schuldig erklärt. Klingt wohl ganz vernünftig, Höchststrafe sind 10.000 Dollar und/oder 12 Monate Gefängnis. Irgendwie nicht viel für vorsätzliches Verhalten, aber „es ist ja niemand ums Leben gekommen“. Für die Menschen, die ihre Container verloren haben sicherlich nicht recht zufriedenstellend.


Erschwerend kommt noch dazu, dass jetzt eine Zivilklage schwieriger wird. So ganz hatte ich das nicht im Zeitungsartikel heute verstanden. Aber dadurch dass sie sich schuldig erklärt haben, wird eine Zivilklage schwieriger. Und damit wird es auch für Tauranga und dem neuseeländischen Staat schwieriger, in einem nachfolgenden Zivilprozess Geld von der Reederei einzuklagen.

Wenn die zwei Kapitäne ihr eigenen Verschulden als Ursache angeben, kann die Reederei ja nicht haftbar gemacht werden. Daher gibt es Gerüchte, dass die Reederei die Kapitäne überredet hat, sich selber für schuldig zu erklären, damit die Reederei fein raus ist. Gerüchte, ok, aber irgendwie bleibt ein schaler Geschmack dabei. Auch am „Ende der Welt“ spielen die Machenschaften des Kapitalismus eine Rolle ...

Tja, und für mich steht am Wochenende wieder ein Ocean Swim an. Genau in Sichtweite dieses Wracks Rena. Hoffentlich schwimme ich da nicht gegen einen im Wasser schwimmenden Container ....

Wednesday, February 8, 2012

Christchurch - Nach dem Earthquake

Ich war ja vor dem Erdbeben in Christchurch schon ein paar mal in dieser Stadt. Wir haben hier ja viel gelesen (in der Zeitung) und gesehen (im Fernsehen), und so konnte ich mir ein gewisses Bild vom "Nach dem Beben" machen.

Aber dann tatsächlich in der Stadt zu sein, die ganz offensichtlich auch nach fast genau einem Jahr immer noch sehr mit den Nachwirkungen des Bebens zu kämpfen hat, war dann doch etwas anderes. Ich fand es ziemlich beklemmend durch die Strassen zu laufen. Naja, eigentlich kann man es so gar nicht nennen, denn der gesamte Innenstadtbereich ist nach wie vor für die Öffentlichkeit gesperrt: Da, wo ich damals mein Sandwich mittags gegessen hatte, ist jetzt ein "Wilson Dayparking", und die vielen Geschäfte die drumherum waren, gibt es einfach nicht mehr. Alles platt gemacht.


Auch heute, 12 Monate später ist die gesamte (gesamte!)
Innenstadt immer noch gesperrt!



Und selbst 12 Monate nach dem schweren (zweiten) Beben werden immer noch Hochhäuser abgerissen. Ich frage mich eigentlich, wie lange sind die mit nur diesen "destruktiven"Massnahmen beschäftigt. Das hat ja mit "Aufbau" noch nichts zu tun. Es gibt ja Pläne, die Innenstadt wieder so aufzubauen, wie sie vor dem Beben war. Ich bezweifle, ob das eine gute Idee ist. Klar, es ist Schade um all die teilweise schönen Gebäude. Aber ich glaube für so ein kleines Land wie Neuseeland wäre eine komplette "Rekonstruktion" einfach zu teuer. Der Bausektor boomt derzeit in NZ, kein Wunder wegen Christchurch. Aber alles ist auf Staatskosten finanziert, und es muss daher an anderen Stellen gespart werden.

Beispiel einer solchen ""Container Einkaufsstrasse".


Bemerkenswert ist wieder diese "can do" Einstellung der Kiwis. Sie haben jetzt einfach Container aufgestellt, bunt angemalt und Fashion Boutiquen bieten heute Ihren Summer Sale an. Dazwischen eine Eisdiele und ein kleines Feld von (verblühten) Sonnenblumen. Nein, den Kopf stecken die hier nicht in den Sand. Denn dadurch wird's auch nicht besser.


Und wenn mal eine Strasse zugänglich ist, stehen Absperrungen
um die Gebäude herum, die leer einfach so dastehen um irgendwann
einmal abgerissen (oder saniert) zu werden :( .



Mehr Bilder (und die anderen Bilder von unserem Trip natürlich auch) gibt's hier in unserem Webalbum.

Sunday, January 8, 2012

Rena Containership - Now broken into two pieces

Nun ist es also doch noch passiert: Lange sah es so aus, als könnte man die Container noch bergen, aber mit dem letzten Sturm, der über 5m hohe Wellen brachte, ist das Schiff Rena jetzt in zwei Teile zerbrochen. Die Container, noch rund 800 Container sind oder waren auf dem Schiff, werden jetzt ins Meer "geworfen". Wieviel Öl noch tatsächlich im Maschinenraum und in den Leitungen war, ist nicht bekannt.

Die Bilder sprechen für sich, kein weiterer Kommentar notwendig. :(





Ich hatte schon zwei Blogeinträge, einfach nach "Rena" (rechts oben in diesem Blog) suchen, oder diese Links hier auswählen:

13. Oktober 2011: http://hello-kiwi.blogspot.com/2011/10/rena-oil-spill-in-tauranga.html

20. Dezember 2011: http://hello-kiwi.blogspot.com/2011/12/rena-containership-oil-spill-disaster.html

Tuesday, December 20, 2011

Rena Containership - Oil Spill Disaster in NZ

Sicherlich habt ihr auch die Nachrichten mitbekommen, dass vor der Neuseeländischen Küste ein Containerschiff aufgelaufen ist. Grund war menschliches Versagen, eigentlich schlichtweg Dummheit um es in anderen Worten auszudrücken.

Zu Beginn musste man vom Allerschlimmsten ausgehen, mehr als 1300 Container mit teilweiser gefährlichen Gütern in den Containern sowie rund 1700 Tonnen Öl. Das alles drohte ins Meer zu fliessen.

Nun hatten wir wohl Glück im Unglück. Das Öl ist mittlerweile komplett abgepumpt, nur noch ein kleiner Teil ist irgendwo im Maschinenraum. So bliebt alles auf einen rund 250 Tonnen Ölteppich zu Beginn der Katastrophe "beschränkt". Mittlerweile versucht man die Container zu bergen, ...

Privatleute, die Ihren Container auf diesem Schiff haben und keine Transportversicherung abgeschlossen haben, müssen jetzt entweder ihren Container aufgeben oder rund NZD 20.000 an die Bergungsfirma zahlen, um Ihren Container zurückzubekommen. Das ist natürlich sehr , sehr bitter für die Eigentümer. Gott sei Dank blieb uns dass mit unserem Container damals erspart!

Fast unvorstellbar wie diese Container über-
haupt noch zusammenhalten koennen.


Und immer wieder musste die Bergungsarbeiten
wegen schlechten Wetters abgebrochen werden.


So nah ist das Schiff von der Küste - ganz einfach zu sehen.

Letzte Woche wurden die ersten Pinguine wieder
in die Freiheit entlassen. Diese kamen in den
Ölteppich, der sich ganz am Anfang der Katastrophe
gebildet hatte.


Und "off you go" - auf zum Strand!

Monday, December 19, 2011

Pohutukawas - Was?

Pohutukawas - Den was? ... Nein, den Pohutukawas scheint der ganze Regen nicht soooo viel ausgemacht zu haben. Die blühen jetzt immer noch kräftig. Dieser Baum ist quasi der Weihnachtsbaum hier in NZ, zumindest in der Gegend wo wir wohnen.

Ganze Strassenzüge sind jetzt in "in voller Blüte" ...

Die Blüten sind tief rot und auch recht groß, wie man auf
diesem Bild zich doch hoffentlich gut vorstellen kann.




Kleiner Nachtrag an dieser Stelle:
Naja, die Nachrichten die ich heute morgen vom Orkantief „Joachim“ aus Deutschland und der Schweiz zu sehen bekam, waren ja auch ein wenig heftig. Aber wenigstens habt ihr jetzt Schnee, rechtzeitig zu Weihnachten!

Wetterkapriolen in Deutschland


Jetzt werde ich erstein mal ein paar Erdbeeren verputzen, es ist nämlich gerade wieder Erdbeerenzeit! Und später gibt's dann noch Spargel,...

Yummi!


PS: Noch ein Nachtrag zum letzten Post. Das "nasse Tief" ist jetzt (fast) weggezogen, die Sonne kommt wieder raus und für Weihnachten sieht's jetzt gar nicht mehr so schlecht aus :)

In Australien ist's nett, aber in Neuseeland ....


Saturday, December 17, 2011

Wetterkapriolen

Also so richtig Weihnachtswetter haben wir noch nicht, …

Normalerweise ist Ende November bis Mitte Dezember die Zeit, wo das Wetter in NZ recht instabil ist. Der Winter mit seinen Südwinden aus der Arktis ist noch nicht richtig vorbei, und der Sommer mit seinen warmen Nordwinden (vom Äquator) ist noch nicht richtig dominieren. Ergebnis ist, dass das Wetter immer so ein bisschen hin und her pendelt, bis sich dann der Sommer spätestens im Januar dann richtig durchgesetzt hat.

Die letzte Woche war aber irgendwie extrem: Wir hatten Dauerregen und es war warm zugleich. Ein Jetstream in höheren Luftschichten hat verhindert, dass warme und feuchte Luft „wegziehen“ kann. Ergebnis war, dass sich diese warme und feuchte Luft über Neuseeland „gestaut“ hat, und letztlich dann alles als Regen runterkam.


Auf der Südinsel war es besonders schlimm: Strassen wurden zu Flüssen!

Und manchmal ging gar nichts mehr.

In der letzten Nacht wurde sogar der Notstand ausgerufen.


Derartigen Regen kennen wir eigentlich nur aus dem NZ Winter im July/August. Den Pohutukawas ... (mehr dazu morgen!).

Friday, October 14, 2011

Rena Oil Spill in Tauranga

Das ist wirklich ein schlimmes Desaster, in Europe bekommt man nur ein kleines bisschen davon mit, ... Aber ich verfolge natürlich aus der Ferne (weil gerade in Deutschland) diese wirklich schlimme Katastrophe.


Der Tanker Reno vor der Küste Taurangas


Wer die tollen Strände dort kennt, kann sich vorstellen WIE schlimm das ist. Diese Nachricht war gerade als letztes Update von TV NZ veröffentlicht worden:

  • 88 Container mit Sulfatsäure sind von Bord der Rena gefallen.
  • Mount Maunganui Beach bis Maketu Point wurden für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Die Schiffsfirma aus Europa hat jede Verantwortung von sich gewiesen.
  • Maritime NZ schätzt dass rund 50 Tonnen Abfall an den Stränden zusammengesammelt wurden
  • Bay of Plenty Einwohner wurden aufgefordert, Fenster geschlossen zu halten

So sah es noch vor wenigen Tagen aus ....

... und jetzt so, schlimm !


Weitere Bilder findet ihr hier - macht aber keinen Spass die Bilder anzuschauen :( .

Friday, May 27, 2011

Albany Tornado im Südkurier - Nachtrag

Ich hätte es gar nicht für möglich gehalten, im Südkurier oder in der Badischen Zeitung etwas über den Tornado von dieser Tage zu lesen. Ich hatte bei ZDF und ARD im Internet nach Berichten gesucht, aber Fehlanzeige. Doch jetzt hatte ich, einen Tip folgend, doch nochmals gesucht und war erstaunt, was ich da lesen konnte.

Das war ja so falsch, dass ich denen gleich einen Leserbrief geschrieben habe - ich glaube ich habe noch nie eine Leserbrief an eine Zeitung geschickt. Ich habe an Südkurier und Badischen Zeitung geschrieben, hier ein Teil des Wortlautes meines Briefes:

Ich schrieb der Redaktion: "Wir haben unser Büro in Albany, keine 100 Meter von der Stelle entfernt, wo die grössten Schäden zu beklagen waren. Nun schreiben Sie: >>Der Tornado schlug eine mehrere Kilometer breite Schneise...<< - diese Schneise war in Wirklichkeit vielleicht 50 Meter breit und schlug bei weitem keine Schneise, sondern es war mehr ein bizzarres Zick-Zack. Vielleicht haben Sie die Länge des Tornados für dir Breite gehalten, obwohl das ja wohl ein kleiner Unterschied ist!"

Und ich fuhr fort: "Weiter im Text schreiben Sie: >>Er riss das Dach von einem Einkaufszentrum herunter<< falsch, es wurden einzelne Teile eines Daches heruntergerissen, unser Office ist unter diesem Dach, aber nicht gleich das ganze Dach!

Sie finden Bilder unter "http://www.nzherald.co.nz/nz/news/image.cfm?c_id=1&gal_objectid=10723362&gallery_id=118342#7582259" - Bilder 13 zeigen keinen Pfad der Verwüstung, Bild 14 zeigt dass nur einzelne Teile des Shopping Mall Daches heruntergerissen waren, und Bild 16 zeigt das Dach eines Baumarktes, der aber bereits im Abriss war, z.B. Wände waren bereits vor dem Tornado komplett beseitigt worden.

15 Minuten nach dem Tornado waren die ersten YouTube Videos verfügbar und NZ Herald hatte auf seiner Homepage jeweils die neuesten Meldungen veröffentlicht. Der Südkurier hatte eigentlich genug Zeit, um vernünftig und vollständig nach Informationen zu recherchieren und um einen den Tatsachen entsprechenden Bericht abzufassen."

Nachtrag für die Leser dieses Blogs: Das zeigt uns nur, wie leicht wir von der Presse irregeführt werden können. Der Südkurier hatte sich bei mir sogar dann noch gemeldet und erklärt, dass der Bericht von der Nachrichtenargentur übernommen wurde. Alles gut und schön, aber sehr beruhigend fand ich das nicht. Der Südkurier meinte sogar noch, falls nochmals ein Tornado über Albany fegt, könnte ich mich bei Ihnen ja melden. Also, ich denke wenn wir wieder so eine Situation habe ich was besseres und wichtigeres zu tun als den Südkurier anzurufen, .... !



Also bei dem Artikel hätte ich mir auch Sorgen gemacht....




Thursday, May 5, 2011

Tornado in Albany (3)

Klar war der Tornado die Nachricht hier in Neuseeland. Die Zeitungen gestern waren ja fast komplett ausverkauft, und heute sah es auch nicht unbedingt besser aus.




Als ich zu meiner "Muckibude" heute mittag gefahren bin (so nennt meine Mutter den Gym :) ...) bin ich an den Stellen wieder vorbeigefahren, die am stärksten betroffen waren - und es war schon fast wieder alles aufgeräumt. Klar, die zerstörte Lagerhalle steht noch (bzw. das was noch übrig geblieben ist), aber sonst wurde schon fast alles beiseite geschafft.






Damit schliesse ich das Thema "Tornado" ab, und habe auch nicht vor, nochmals was darüber zu schreiben ;-) ... hoffen wir's mal.

Wednesday, May 4, 2011

Tornado in Albany (2)

Heute Mittag bin ich dann in der Mittagspause einmal um das gesamte Shopping Centre gelaufen, und konnte besser als gestern das ganze Ausmaß der Schäden anschauen. Das sah dann doch zum Teil wirklich schlimm aus, wobei im Vergleich zu den Tornados in Alabama das wirklich „Kinderkram“ war. Aber wenn man sich das Bild z.B. von dem Auto unten anschaut, kommt man sich wirklich absolut klein vor.

Es war wirklich riesen Glück, dass 3 Uhr mittags war und nicht direkt Mittagszeit. Obwohl bei dem schlechten Wetter kaum einer draußen war.




Morgens, als ich noch zu Hause war, meinte Jannik noch, dass seine Fenster beschlagen sind. Ich hatte dann noch geschaut und festgestellt, dass die Fenster von außen beschlagen waren: Es hatte die ganze Nacht geregnet und morgens um sieben hatten wir bereits 18 Grad (!!). Das waren ganz offensichtlich ideale Bedingungen für einen derartigen Tornado, zumal noch Gewitter für nachmittags angesagt worden waren. So hatte also der ganze Tag bereits sehr außergewöhnlich begonnen.

Man kann wirklich nur froh sein, dass nicht mehr passiert ist. Das hätte auch ganz anders ausgehen können, aber das malt man sich dann doch besser nicht aus.

In unserer Firma haben dann 90% von zu Hause gearbeitet, ein paar wenige waren im Geschäft aber wir wussten auch nicht, wann die Behörden uns offizielle aus dem Office schmeißen. Aber so weit kam es dann doch nicht, und wir konnten „ganz in Ruhe weiterarbeiten“.




Damit war dann der heutige Tag auch gelaufen. Ich versuchte noch eine Tageszeitung am Abend zu ergattern aber die war überall ausverkauft! Ich hatte dann noch an einer Tanke hier in Red Beach eines der letzten Exemplare bekommen. Das ist also fast eine Ausgabe, die man ins Archiv legen kann. Ich werde Euch morgen noch die Titelseite scannen, ...