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Sunday, June 23, 2013

Nun haben sich die Bilder doch irgendwie geähnelt, Wasser im Süden, und Wasser im Norden, Sturm im Süden, und Sturm im Norden, nur im Süden war’s ein wenig kälter ... !



Wir haben jetzt erst einmal unseren ersten Wintersturm hinter uns. Die Antarktis ist ja nicht fern, und Südwind verheisst hier in Neuseeland selten was Gutes. Der Met Service hatte vorgestern eine Unwetterwarnung herausgegeben, entsprechend gab es auf der Südinsel einen Run auf die Supermärkte: „Alle Vorräte aufstocken“, so war die Devise. Und so kam er dann auch, die heftigsten Schneefälle seit 20 Jahren – angeblich. Man liest ja immer mehr so etwas wie „die Heftigsten, die Stärksten ...“ usw, nur man weiss ja gar nicht mehr, ob man dem Glauben schenken soll, oder ob es doch nur eine gute Überschrift für eine Titelseite der Zeitung ist. Anyway, es hat auf jeden Fall heftig geschneit, die Schule ist in einigen Gebieten ausgefallen, und Strassen wurden gesperrt.


Wasser im Norden ...
...und Wasser im Süden !

Jetzt ist der Winter wirklich angekommen,zumindest auf der
Südinsel. Wie lange dies jedoch andauern wird, ist ungewiss.



Nun, kalt war es dann auch. Aber gar nicht mal so sehr wie erwartet. Je weiter sich die Front gen Norden „hochgekämpft“ hat, desto schwächer wurde sie denn auch. Hie rin Auckland ist dann nur noch Regen angekommen, ... und ...

Ja, und eine heftige Gewitterfront. Ich glaube in den sechs Jahren Neuseeland hatten wir kein einziges Mal ein derartog starkes Gewitter. Wir sind natürlich gleich ans Fenster, vorher noch alle Geräte ausgestöpselt, und dann rein ins Vergügen. Macht immer wieder grosse Laune, diesen Blitzen zuzuschauen.

Und dann war nach 10 Minuten wieder alles vorbei, das Gewitter zog ab. Und dann keine 20 Minuten später war dann die nächste Gewitterfront da. So hat sich denn eine Front nach der anderen angereiht.

Und am nächsten Morgen, also gestern morgen, sah es dann wieder so aus: Ein wunderschöner Regenbogen. Perfekt, um einen Tag zu beginnen! 

Gestern morgen, als ich auc unserem Haus ging ...


Und hier noch was zum Rätseln: Was wird auf diesen Bild verdeckt? 

Sunday, May 19, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (4)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)



Video 5: Two generations ago, they thought plastic is the best thing which could happen to the mankind. Interesting, to watch this from the retroperspective.

Saturday, May 18, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (3)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)
Video 4: Look at this beach, it is really unbelieveable!


Friday, May 17, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (2)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)
Video 2+3: We know two patches, the western and the eastern pacific patch. Think about that ultimately these toxic materials from the plastic will enter (or have already entered) the food chain. and we're at the end of the food chain....!




Wednesday, May 15, 2013

Pacific Plastic Soup - Garbage in the Ocean (1)

Who knows, maybe you never heard about the Pacific Garbage Patch before. If not, then you definitely should watch the videos I will post over the next few days.

This patch is often referred as the "Pacific Plastic Soup". It is a huge area in the Pacific Ocean, twice the size of Texas, literred with plastic. All sorts of plastic. Plastic, which is non biodegradable. The impact on the nature is huge, and we can even not yet imagine, what the impact in the future on our humans will be.

So take your time, and watch. If you like it, then spread the message via Twitter, Facebook or other social media. And next time at the supermarket, consider to say (when they ask you if you'd like to get a plastic bag) "Thank you, not required. We already have too many plastic bags at home!". And watch then the people's reaction ;-)


Video 1: Can you imagine, a beach close to Hawaii littered with plastic!? No, then watch this one:
 

Wednesday, March 20, 2013

Sommermaus 3

Ich war also wieder im Wohnzimmer (jetzt mit Jannik), und Ele wieder im Bett. Und dann ein „Neeee, oder?“ … Jannik und ich hin und schauen in das verstörte Gesicht von Ele: „Die Maus war wieder da!“. Wow, können die so schnell Nachwuchs produzieren!??
Also die gleiche Geschichte noch einmal. Warte mal, gab's da nicht diesen einen Hollywoodfilm, wie hiess der gleich … ?? … ach ja, „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Na, am Montag waren wir aber
schon ganz schön fit, um 21:30 hatten wir auch diese Sommermaus wieder in der Wildnis ausgesetzt.

Tataaa! Bin wieder daaa-aaa!

Das sich diese Maus beim Fangen mal den Fuß einklemmt und sich durch heftiges Fiepsen bescherte,
hatte unmittelbar die Entrüstung Ele's nach sich gezogen. „Die Maus!“, meinte sie. „Ja?“, meinte ich nur trocken: „Die soll halt ihre Füßchen nicht überall reinstecken! Wollen wir Mäuse fangen oder
nur ein bisschen Abendentertainment durchführen?“. Anyway, am Ende war diese Sommermaus auch wieder frei, … und es hat auch wieder aufgehört zu regnen. Eigentlich ja ganz gute Voraussetzungen für die Sommermaus. Die soll bloß nichts ihrer Verwandtschaft erzählen, wir machen hier kein Rot-Kreuz-Zentrum für gestrandete Sommermäuse auf.

Auf jeden Fall habe ich vorgeschlagen, die Schlafzimmerschrankwände nicht gleich morgen früh wieder zu versorgen. Vielleicht spricht sich ja unser Domizil als Geheimtip bei den Sommermäusen  herum, und dann brauchen wir die Wände wieder. Ele würde die Krise kriegen, aber für's erste hoffen wir mal, dass alles jetzt ok bleibt.

Tuesday, March 19, 2013

Sommermaus 2

Anyway, ich war wieder im Wohnzimmer, fixierte meinen Computermonitor, und, obwohl Männer sich ja angeblich nur auf eine Sache konzentrieren können, sah ich im letzten Blickwinkel eine Maus ins Wohnzimmer huschen. Potzblitz, die Sommermaus wagt sich in die Höhle des Löwen! Ratzfatz wurde der Aktionsplan aktiviert: Kleiderschrankbretter wurden vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer gebracht, und dort so eine Art Hindernisparcours für die Maus aufgebaut.

Mit umgestülpten Holzboxen, „dead-end-street“ Konstruktionen und weiteren Absperrungen wurde der Parcours erstellt, noch geschwind Schuhe an und dann mit dem großen Besen in der rechten Hand ging's auf Mäusejagd. Doch die Sommermaus war gar nicht so recht in Laune, ihr neues Quartier aufzugeben. Draußen war immer noch Nieselregen …

Rot: Die Box mit der wir die Sommermaus fangen konnten.
Gelb: Eingang in die Box.
Blau: Ausbruchversuche der Maus!



Mittlerweile hatten wir bereits Mitternacht vorbei und die Sommermaus kam wohl richtig auf Hochtouren. Immer wieder zeigte sie sich und war dann wieder in irgendeinem Wirrwarr von Kabel etc verschwunden.

Die heutige Maus war wirklich klein (Ele meinte "süss!"

Irgendwann einmal hatten wir sie aber. Sie ist doch tatsächlich in eine der Boxen gerannt. Klar, wer flüchtet kann nicht zu wählerisch in Bezug auf seinen Fluchtweg sein. Da war sie also, in der Box. Aus der Mitternachtssommertraum! Immerhin, wir haben die Box noch „verriegelt“ so dass ein Ausbruch unmöglich erschien (selbst die Bank of England ist nicht so sicher), und haben die Box dann zu zwei an ungefähr zehn Nachbarhäusern vorbei getragen (diese Fallenkonstruktion ist eine längere Geschichte, drum führen wir das hier jetzt nicht weiter aus). Vorbei und dann in der Nähe des Flusses haben wir die Sommermaus wieder ausgesetzt.
Schwupp-di-wupp war die weg, geflüchtet in das Dunkle des Bush. Wir also wieder zurück ins Haus und so gegen 12:30 nach Mitternacht ins Bett gefallen.
Am folgenden Tag hat Ele das ganze Chaos von Kleiderschrankwänden usw. wieder aufgeräumt. Wir dachten, wir hätten jetzt unsere Ruhe. Aber wie es so schön heisst, eine Sommermaus kommt selten
alleine....

(mehr morgen)

Monday, March 18, 2013

Sommermaus 1

Nun in der Regel freut man sich ja nach einem anstrengenden Tag abends es ein wenig relaxter angehen zu lassen. Endlich mal das Fachbuch über Cloudcomputing zu lesen, oder sich mit Häuserkauf in Neuseeland zu beschäftigen.
Manchmal wähnt man sich aber einer komplett neuen Situation ausgeliefert, bei der man mit Computerfachwissen und Managementerfahrung nicht so ganz weiterkommt.

Aber mal der Reihe nach ....

Nach der langen, langen Trockenperiode hat es am Wochenende mal endlich wieder geregnet. Es war mehr Sprühregen, also richtig perfekt für die Natur. Unser Wohngebiet ist nicht unweit von einem immer noch wilden Minibusch und Fluss, …. tja, und da tümmeln sich eben auch Mäuse herum. Ganz offensichtlich haben sich die Mäuse so richtig an das schöne und trockene Wetter gewöhnt. Ich kann es mir nur so erklären, dass wir auf einmal Mäuse im Haus hatten (MäusE, - PLURAL!).



Eine neuseeländische Sommermaus :)

Am Sonntag war da also die erste nur-an-schönem-Wetter-gewöhnte-Maus da: Ganz offensichtlich war ihr der Sprühregen zu feucht und kurzerhand ist sie durch ein nicht weiter identifizierten Schlitz in der Häuserwand ganz einfach von der nassen Gartenwiese ins trockene Haus umgezogen. Ele lag abends im Bett (Buch lesend, was sonst …), derweil ich im Wohnzimmer noch Pläne für unseren Osterurlaub schmiedete. Auf einmal ein lautet „Schaaaaaaatz – komm schnell !“. Das klang nach Alarmstufe rot und kurz drauf wurde ich über das Gebaren der Sommermaus gebrieft.

Die große Frage also, „Wie fängt man eine Maus?“

Als wir nach Neuseeland gezogen sind, hatte  wir ja unsere Wandschränke mitgenommen. Etwas, was sich später als völlig unsinnig herausgestellt hatte, weil fast jedes Haus hier eingebaute Schränke (in jedem Zimmer) hat. Somit war also unser Schlafzimmerschrank völlig nutzlos und fristete ein erbärmliches Dasein im auseinandergebauten Zustand. Dreimal dürft ihr rate, wo wir in lagerten. Genau, in einem dieser Wandschränke! Ist doch cool, wer hat schon einen auseinandergebauten Schlafzimmerschrank in einem Einbauschrank? Ich wusste schon immer, dass wir einzigartig sind ….

So sah ein Teil der Konstruktion mit Schrankwänden aus.

Aber mit der Maus kam der große Einsatz dieses Schlafzimmerschranks: Die Wandteile waren hervorragend geeignet um großflächige Absperrungen einzurichten. Aus der Luft sah dass vielleicht so aus, wie wenn man aus einem Polizeihubschrauber auf Straßenabsperrungen runter schaut.Nachdem wir fast den ganzen begehbaren Kleiderschrank (auch so eine neuseeländische Spezialität!) ausgeräumt war, wir vermuteten die Maus irgendwo dort, mussten wir entsetzt feststellen, dass die Maus sich gänzlich in Luft aufgelöst hatte. Diese Sommermaus hat sich einfach in NIX aufgelöst.
Wir waren sprachlos und haben allen Ernstes überlegt, ob die vielleicht einen dieser „Mach-mich-
unsichtbar“ Umhänge aus Harry Potter angezogen hatte...
(mehr morgen)

Wednesday, August 8, 2012

Mt Tongariro Eruption - Vulkanausbruch in NZ (2)

Vielleicht habt ihr es bereits gemerkt, rechts unten in unserem Blog ist eine kurze Liste von interessanten NZ Links. Einer dieser Links heisst "Earthquake Map" und dieser führt Euch zu einer offiziellen Seite, in der nicht nur Erdbeben, sondern auch über Tsunamis, Erdrutsche etc. berichtet.



Ich finde diese Seiten sehr informativ und es ist auch recht interessant hier ein bisschen herumzustöbern. Man erkennt auf einer Karte auch, dass es in den letzten 24 Stunden viele Erdbeben dort gegeben hat, aber alle liegen so zwischen Stärke zwei und drei, also wirklich kein Thema. Die ganze Gegend ist auch nicht dicht besiedelt, mit Ausnahme von vielleicht Rotorua und Taupo.

Viel Spass beim Stöbern :) !




Tuesday, August 7, 2012

Mt Tongariro Eruption - Vulkanausbruch in NZ

Tja, eigentlich wollte ich jetzt weiter Bilder von unserem Urlaub posten, unter anderem auch weitere Bilder von der Insel Tanna, wo wir auf dem Mt. Yasur waren. Wie bereits vor wenigen Tagen gepostet, ist das ein aktiver Vulkan in Vanuatu!

Aber warum so weit reisen, könnte man meinen! Jetzt haben wir auf Neuseeland auch wieder einen aktiven Vulkan - Der Mt. Tangoriro ist letzte Nacht ausgebrochen!

Weieter Bilder gibts hier:
http://tvnz.co.nz/national-news/volcanic-activity-mt-tongariro-not-over-gns-5009957/photos

Es ist ja schon eine Zeitlang her als wir den sogenannten Tongariro Crossing bewältigt haben, eine rund 8 stündige Wanderung durch den Krater (zum Post geht's hier, und Bilder hatten wir hier).

Wer sich für weiterführende Informationen interessiert, hier ein Link zu der lokalen (überregionalen Tageszeitung in NZ).

Wir hier im Norden haben nichts davon mitbekommen. Es hatte in den letzten Tagen eine erhöhte Erdbebenaktivität auf White Island gegeben, ein aktiver Vulkan keine 50 Kilometer von der Küste weg (nahe Rotorua). Aber die Eruption vom Mt. Tongariro kam doch sehr überraschend. Alle hier sind auch erleichert, dass keine Menschen zu Schaden kamen.

Hier noch ein aktueller Bericht über die derzeitige Lage:


Also, uns geht's gut, kein Grund zur Sorge.

Sunday, March 11, 2012

Eine Woche in NZ (5)

Tja, was ist denn so alles in dieser Woche passiert - Fortsetzung.

Stichwort Wrack: Von der Rena, jenem Schiff das vor der Küste Neuseelands in zwei Stücke zerbrochen ist, hört man kaum noch etwas. Immer wieder werden wohl noch Container ans Land gespült, ansonsten gehen die Bergungsarbeiten weiter und man bringt einen Container nach dem anderen zum nächst gelegenen Hafen Tauranga.


Dieser Tage hat noch das Gerichtsverfahren begonnen, der Kapitän und sein 2. Offizier sind angeklagt. Die haben sich wohl auch für schuldig erklärt. Klingt wohl ganz vernünftig, Höchststrafe sind 10.000 Dollar und/oder 12 Monate Gefängnis. Irgendwie nicht viel für vorsätzliches Verhalten, aber „es ist ja niemand ums Leben gekommen“. Für die Menschen, die ihre Container verloren haben sicherlich nicht recht zufriedenstellend.


Erschwerend kommt noch dazu, dass jetzt eine Zivilklage schwieriger wird. So ganz hatte ich das nicht im Zeitungsartikel heute verstanden. Aber dadurch dass sie sich schuldig erklärt haben, wird eine Zivilklage schwieriger. Und damit wird es auch für Tauranga und dem neuseeländischen Staat schwieriger, in einem nachfolgenden Zivilprozess Geld von der Reederei einzuklagen.

Wenn die zwei Kapitäne ihr eigenen Verschulden als Ursache angeben, kann die Reederei ja nicht haftbar gemacht werden. Daher gibt es Gerüchte, dass die Reederei die Kapitäne überredet hat, sich selber für schuldig zu erklären, damit die Reederei fein raus ist. Gerüchte, ok, aber irgendwie bleibt ein schaler Geschmack dabei. Auch am „Ende der Welt“ spielen die Machenschaften des Kapitalismus eine Rolle ...

Tja, und für mich steht am Wochenende wieder ein Ocean Swim an. Genau in Sichtweite dieses Wracks Rena. Hoffentlich schwimme ich da nicht gegen einen im Wasser schwimmenden Container ....

Saturday, February 11, 2012

Kea Attacke ! (Teil 2)

(Fortsetzung von vor zwei Tagen)

Ich gebe Gas und fahre den Hügel wieder runter. Was passiert? Zwei Keas haben aufgegeben und ich sehe sie wegfliegen. Aber von zwei unerschiedlichen Stellen höre ich wie andere Keas immer noch auf dem Dach herumhämmern. Das kann doch nicht sein, die wollen einfach nicht unseren heiss geliebten Vampiercamper in Ruhe lassen. Oder haben die etwas gegen Vampire, und ihre Attacke ist gar nicht gegen uns gerichtet? Ich mache den ultimativen Test: Lenkrad rechts einschlagen, dann ruckartig nach links wechseln (keine Polizei in der Nähe die mich wegen Trunkenheit am Steuer belangen könnte, die würde mir ja niemals glauben dass ich wegen Keas Schlangenlinien fahre). Also, rechts - links - rechts. Ein Kea kommt ins Schleudern, aber der andere schient besonders grosse Krallen und Energie zu haben. Der ist IMMER NOCH auf dem Dach und hämmert, trotz Schlangenlinien.

Fluchtversuch mit dem Camper!

Ich also weitere 50 Meter gefahren, und dieser Vogel scheint den Fahrtwind geniessen. Ich habe denn also nochmals richtig Gas gegeben, dann eine Vollbremsung hingelegt. Oh Gott, wenn das der Tierschutzverein gesehen hätte, die hätten mich gleich gelüncht. Aber die Aktion war erfolgreich: Der Kea rutschte nach vorne (ich habe die Krallen gehöhrte, wie die verzweifelt sich irgendwo festhalten wollten), dann ist er vom Dach gerutscht und hat dann doch seine Federn anstrengen müssen, um seinen Sturzflug abzuwenden. Ich bin dann auf einen tiefergelegenen Parkplatz weiter gefahren und habe den Camper dort abgestellt. Motor aus, lauschen - irgendwelche Geräsche auf dem Dach? Nope, alles ruhig. Der Blick schweift in die nähere Umgebung - negativ, keine Keas im Umkreis von 20 Meter.


Wenn Du mal ein Auto auseinander nehmen musst - leih dir einen Kea!


, Keas fort, Camper gerettet, Vampier happy. Ein anderer Camper biegt gerade von der Hauptstrasse ein und macht sich auf dem Weg zu dem Aussichtspunkt. Ich winke freundlich, und die winken erfreut und nett zurück. Na warte, Leutchen, freut Euch auf das was Euch in ein paar Sekunden erwartet, wenn die wuessten ... !


Abends kamen wir dann in Hokitika an. Wir sehen auf diesem
Bild, dass gegen 10 Uhr Abends hier richtig der Bär los war!


Wednesday, February 8, 2012

Kea Attacke ! (Teil 1)

Naja, über diese Vögel hatten wir ja schon einiges gelesen. Das die besonders schlau sind und sogar im Team arbeiten, um an "Leckereien" zu kommen. Und das die zuweilen auch ganz schon aufdringlich sein können.

So weit so gut.

Auf unserem Weg von Christchurch nach Hokitika sind wir auch an einen netten Aussichtspunkt vorbeigekommen. Naja, so nett war der eigentlich nicht, der Ausblick war doch sehr bescheiden. Dennoch hatten wir einen kurzen Stop eingelegt. Oder eher so: Wir wollten einen kurzen Stop an diesem Aussichtspunkt einlegen, der aber dann doch dramatisch kürzer ausfiel und am Ende ultra-kurz war und wir geflohen sind!

Wie ist es dazu gekommen?

Also ich schlage das Lenkrad ein, um auf den Parkplatz dieses Aussichtspunktes zu fahren. Nun, da standen in meiner Parklücke vielleicht fünf oder sechs Keas, die haben also den Platz blockiert. Ich dachte also "fahren wir mal schön langsam auf diesen Platz", ich will ja den Keas nichts an tun. Gesagt, getan, unser Campervan schiebt sich also langsam auf die Parklücke zu. Ach übrigens, unser Camper hies "Zombie Van", so war der offizielle Name von unserer Vermietstation, und ein entsprechendes Zombiegesicht war auch auf der Schiebetür des Campers. Aber zurück zu den Keas auf dieser Parklücke.

Wieviel Keas kann man hier sehen?


Die fanden das also nicht irgendwie so prickelnd, das ich da mit einer Blechkiste, genannt Camper, auf ihren Platz rollte. Die sind dann aber nicht einfach weggeflogen, von wegen! Die haben wohl einen kurzen Blick gewechselt und sind dann schnurstracks auf's Dach vom Camper geflogen. OK, ich nichts ahnend Motor ausgeschaltet, Ele ist bereits ausgestiegen, bis sie dann ganz hektisch rief: "Die greifen den Camper an!" - "Wie, die greifen den Camper an?", meinte ich. "Ja, die ziehen an alles was Plastik und Gummi ist", entgegnete Ele entsetzt. "Naja", denke ich, "wird wohl halb so schlimm sein!'. Als ich dann aber auch ausgestiegen war, sah ich wie die Keas wirklich an alle was nicht niet und nagelfest war, herumzerrten. Die
Keas, die nicht an Türdichtungen herumzogen, hämmerten mit ihren harten Schnäbeln auf dem Dach herum, fast so als ob die den Lack "abhacken" wollten. Das war wirklich absurd!

Mietwagen hin, Mietwagen her, ich wollte keinen Kea-bearbeiteten Camper am Ende bei der Vermietstation wieder abgegeben. ich also schnurstracks wieder eingestiegen, Motor an, Rückwartsgang rein und Gas! Das hat den Keas gar nicht imponiert, ebenso wenig wie denen wohl das Vampiergesicht an der Schiebetür nicht imponiert hat. Man konnte eher den Eindruck gewinnen, dass der Spassgrad der Keas durch meine Aktion erhöht wurde, keine Anstalten sich vom Dach zu verdünnisieren! Ele rief besorgt "die bleiben auf dem Dach!".


Einer dieser Parklückenwächter!


Ich gebe Gas und fahre den Hügel wieder runter. Was passiert?


(Mehr in zwei Tagen!)

Sunday, January 8, 2012

Rena Containership - Now broken into two pieces

Nun ist es also doch noch passiert: Lange sah es so aus, als könnte man die Container noch bergen, aber mit dem letzten Sturm, der über 5m hohe Wellen brachte, ist das Schiff Rena jetzt in zwei Teile zerbrochen. Die Container, noch rund 800 Container sind oder waren auf dem Schiff, werden jetzt ins Meer "geworfen". Wieviel Öl noch tatsächlich im Maschinenraum und in den Leitungen war, ist nicht bekannt.

Die Bilder sprechen für sich, kein weiterer Kommentar notwendig. :(





Ich hatte schon zwei Blogeinträge, einfach nach "Rena" (rechts oben in diesem Blog) suchen, oder diese Links hier auswählen:

13. Oktober 2011: http://hello-kiwi.blogspot.com/2011/10/rena-oil-spill-in-tauranga.html

20. Dezember 2011: http://hello-kiwi.blogspot.com/2011/12/rena-containership-oil-spill-disaster.html

Tuesday, December 20, 2011

Rena Containership - Oil Spill Disaster in NZ

Sicherlich habt ihr auch die Nachrichten mitbekommen, dass vor der Neuseeländischen Küste ein Containerschiff aufgelaufen ist. Grund war menschliches Versagen, eigentlich schlichtweg Dummheit um es in anderen Worten auszudrücken.

Zu Beginn musste man vom Allerschlimmsten ausgehen, mehr als 1300 Container mit teilweiser gefährlichen Gütern in den Containern sowie rund 1700 Tonnen Öl. Das alles drohte ins Meer zu fliessen.

Nun hatten wir wohl Glück im Unglück. Das Öl ist mittlerweile komplett abgepumpt, nur noch ein kleiner Teil ist irgendwo im Maschinenraum. So bliebt alles auf einen rund 250 Tonnen Ölteppich zu Beginn der Katastrophe "beschränkt". Mittlerweile versucht man die Container zu bergen, ...

Privatleute, die Ihren Container auf diesem Schiff haben und keine Transportversicherung abgeschlossen haben, müssen jetzt entweder ihren Container aufgeben oder rund NZD 20.000 an die Bergungsfirma zahlen, um Ihren Container zurückzubekommen. Das ist natürlich sehr , sehr bitter für die Eigentümer. Gott sei Dank blieb uns dass mit unserem Container damals erspart!

Fast unvorstellbar wie diese Container über-
haupt noch zusammenhalten koennen.


Und immer wieder musste die Bergungsarbeiten
wegen schlechten Wetters abgebrochen werden.


So nah ist das Schiff von der Küste - ganz einfach zu sehen.

Letzte Woche wurden die ersten Pinguine wieder
in die Freiheit entlassen. Diese kamen in den
Ölteppich, der sich ganz am Anfang der Katastrophe
gebildet hatte.


Und "off you go" - auf zum Strand!

Monday, December 19, 2011

Pohutukawas - Was?

Pohutukawas - Den was? ... Nein, den Pohutukawas scheint der ganze Regen nicht soooo viel ausgemacht zu haben. Die blühen jetzt immer noch kräftig. Dieser Baum ist quasi der Weihnachtsbaum hier in NZ, zumindest in der Gegend wo wir wohnen.

Ganze Strassenzüge sind jetzt in "in voller Blüte" ...

Die Blüten sind tief rot und auch recht groß, wie man auf
diesem Bild zich doch hoffentlich gut vorstellen kann.




Kleiner Nachtrag an dieser Stelle:
Naja, die Nachrichten die ich heute morgen vom Orkantief „Joachim“ aus Deutschland und der Schweiz zu sehen bekam, waren ja auch ein wenig heftig. Aber wenigstens habt ihr jetzt Schnee, rechtzeitig zu Weihnachten!

Wetterkapriolen in Deutschland


Jetzt werde ich erstein mal ein paar Erdbeeren verputzen, es ist nämlich gerade wieder Erdbeerenzeit! Und später gibt's dann noch Spargel,...

Yummi!


PS: Noch ein Nachtrag zum letzten Post. Das "nasse Tief" ist jetzt (fast) weggezogen, die Sonne kommt wieder raus und für Weihnachten sieht's jetzt gar nicht mehr so schlecht aus :)

In Australien ist's nett, aber in Neuseeland ....


Saturday, December 17, 2011

Wetterkapriolen

Also so richtig Weihnachtswetter haben wir noch nicht, …

Normalerweise ist Ende November bis Mitte Dezember die Zeit, wo das Wetter in NZ recht instabil ist. Der Winter mit seinen Südwinden aus der Arktis ist noch nicht richtig vorbei, und der Sommer mit seinen warmen Nordwinden (vom Äquator) ist noch nicht richtig dominieren. Ergebnis ist, dass das Wetter immer so ein bisschen hin und her pendelt, bis sich dann der Sommer spätestens im Januar dann richtig durchgesetzt hat.

Die letzte Woche war aber irgendwie extrem: Wir hatten Dauerregen und es war warm zugleich. Ein Jetstream in höheren Luftschichten hat verhindert, dass warme und feuchte Luft „wegziehen“ kann. Ergebnis war, dass sich diese warme und feuchte Luft über Neuseeland „gestaut“ hat, und letztlich dann alles als Regen runterkam.


Auf der Südinsel war es besonders schlimm: Strassen wurden zu Flüssen!

Und manchmal ging gar nichts mehr.

In der letzten Nacht wurde sogar der Notstand ausgerufen.


Derartigen Regen kennen wir eigentlich nur aus dem NZ Winter im July/August. Den Pohutukawas ... (mehr dazu morgen!).

Friday, October 14, 2011

Rena Oil Spill in Tauranga

Das ist wirklich ein schlimmes Desaster, in Europe bekommt man nur ein kleines bisschen davon mit, ... Aber ich verfolge natürlich aus der Ferne (weil gerade in Deutschland) diese wirklich schlimme Katastrophe.


Der Tanker Reno vor der Küste Taurangas


Wer die tollen Strände dort kennt, kann sich vorstellen WIE schlimm das ist. Diese Nachricht war gerade als letztes Update von TV NZ veröffentlicht worden:

  • 88 Container mit Sulfatsäure sind von Bord der Rena gefallen.
  • Mount Maunganui Beach bis Maketu Point wurden für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Die Schiffsfirma aus Europa hat jede Verantwortung von sich gewiesen.
  • Maritime NZ schätzt dass rund 50 Tonnen Abfall an den Stränden zusammengesammelt wurden
  • Bay of Plenty Einwohner wurden aufgefordert, Fenster geschlossen zu halten

So sah es noch vor wenigen Tagen aus ....

... und jetzt so, schlimm !


Weitere Bilder findet ihr hier - macht aber keinen Spass die Bilder anzuschauen :( .

Monday, August 29, 2011

Polarsturm in Neuseeland (3/3)

So, bevor ich jetzt neue Bilder in unseren Blog stelle (die von unserem letzten Urlaub!) schließe ich das Thema „Polarsturm in Neuseeland“ erst einmal ab. Sonst komme ich noch ganz durcheinander mit Schnee in Auckland und Walen in Niue :).

Also gesponnen haben die Aucklander schon: Da wirbeln ein paar Schneeflocken durch die Luft und schon sind die Nachrichten voll davon. Na ja, vielleicht gab’s auch nichts anderes zu berichten, so wie das „Sommerloch“ dass wir ja in Deutschland kennen, eine Zeit also, in der irgendwelche Storys groß aufgezogen werden. Also statt „Sommerloch“ ein „Winterloch“, ...

Ich habe Euch noch den Zeitungsausschnitt gescannt, damit ihr einen Eindruck bekommt, was auf der Titelseite unserer Tageszeitung stand. Sieht schon beeindruckend aus. Immerhin haben wir es ja mal wieder in die Nachrichten des Deutschen Fernsehens geschafft, ...

Titelseite - Mausklick auf Bild öffnet Titelseite in groß!


Damit schließen wir das Kapitel Winter ab. Es wird ja auch schon wärmer hier, Ele hat ganz offensichtlich bereits den ersten Blütenstaub auf Ihrem Auto vernommen, ... obwohl ich meinte, das das Auto schlichtweg einfach dreckig sei.... Aber „Blütenstaub“ klingt doch viel besser, weil der Sommer da ja direkt um die Ecke zu kommen scheint,....

Anyway, bald gibt’s Bilder und Videos von unserem Urlaub. Bis dahin genießt mal Euren Sommer in Deutschland, ... ich hatte so Gerüchte gehört, dass der ein weinig verkorkst sein soll ?

Thursday, August 25, 2011

New Zealand Anthem

Dieser Tage habe ich dann ein wunderschönes Video über Neuseeland gefunden. Ich kann es Euch einfach nicht vorenthalten....

Im Hintergrund die Nationalhymne von Neuseeland, zuerst in Maorisch und dann auf Englisch.
Einfach schön ... (schmelz dahin ..) - Wer kann, sollte das in HD Qualität anschauen, sind nur 95MB download !

Enjoy!